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Neues Logo für bessere Hebammenbetreuung in der Zukunft

Frischer Wind herrscht im luxemburgischen Hebammenverband ALSF (Association Luxembourgeoise des Sages- Femmes" und im Laufe des Jahres 2019 ihr 100- Jähriges Jubiläum feiert. So wurde bereits im Vorfeld im Rahmen einer kleinen Feier in Keispelt, das neue Logo, präsentiert. Der Hebammenverband unter dem Vorsitz von Nadine Barthel setzt sich verstärkt für bessere Bedingungen bezüglich Gesetzgebung und Vergütung ein, da leider in Luxemburg nicht alle Frauen bzw. Paare den Dienst von Hebammen in vollem Umfang in Anspruch nehmen können. Dabei sollten alle Schwangeren, Gebärenden, aber auch Mütter und Väter mit ihren Neugeborenen von der Hilfe einer Hebamme profitieren können. Est ist bewiesen, dass durch bessere Hebammenbetreuung, es weniger Frühgeburten, Kaiserschnitte, vaginal operative Geburten (wie z.B Geburt per Saugglocke oder Geburtszange) und postpartale Depressionen gibt. Schwangere sollten auch frei entscheiden können, ob ihr Kind in einer Klinik oder zuhause auf die Welt bringen möchten, aber für Hausgeburten könnte das luxemburgische Gesundheitssystem die Bedingungen verbessern und auch eine Eröffnung des ersten Geburtshauses in Luxemburg wäre zu begrüßen. Des Weiteren ist es das Ziel des Hebammenverbandes, endlich das Niveau einer zeitgemäßen Hebammenbetreuung zu erreichen. Und damit dieser Beruf einen höheren Stellenwert bekommt, plädieren sie für eine Ausdehnung der Ausbildung auf 4 Jahre und die Schaffung eines Bachelor- Diploms, so dass in Zukunft dieser verantwortungsvolle Beruf gesichert ist. Am 15. November dieses Jahres wird eine Jubiläumsfeier veranstaltet werden, welche mit Konferenzen und einer Ausstellung begleitet wird. (CR) (FOTOS: CHARLES REISER)