Vianden gedenkt seiner amerikanischen Befreier

Am 12. Februar 1945 wurde Vianden als letzte Ortschaft des Landes befreit
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Vor nunmehr 72 Jahren wurde am 12. Februar 1945 Vianden als letzte Ortschaft des Großherzogtums befreit. Bevor jedoch auch die Einwohner der Unterstadt in ihre zum Großteil stark beschädigten Häuser zurückkehren konnten, dauerte es noch bis zum 22. Februar.

Seit 1995 gedenken die Viandener Bürger jedes Jahr im Februar derjenigen US-Soldaten, die bei diesen erbitterten Kämpfen gefallen oder verletzt worden waren. So auch an diesem Sonntag (12. 2.), wo die Gemeindevertreter um Bürgermeister Marc Schaefer in Anwesenheit von Ehrenbürgermeister Dr. Raymond Frisch und Viandener Bürger ein Blumengebinde am Denkmal für die „6th Cavalry Group“ und das „1255th Engineer Combat Battalion“ am Ort Belvedère in Vianden niederlegten.

Eine Rose wurden zudem für jeden der elf gefallenen US-Soldaten von Marcel Scheidweiler in Vertretung der Veteranen des „1255th Engineer Combat Battalion“ am Monument deponiert.

Nach der Sonnerie, gespielt von Cathérine Nosbusch und Nic. Scheidweiler der „Veiner Stadmusik“ begab man sich zur Trinitarierkirche, in der ein Hochamt zu Ehren aller GI’s zelebriert wurde, dem Dechant Jeannot Gillen vorstand. Musikalisch umrahmt wurde diese Stiftungsmesse von der „Chorale Trinitaire“ aus Vianden