Zurück in die Vergangenheit


Hasmaringa Marca - Mittelalterfest in Hesperingen

Vom Hesperinger Park aus gelangte man am vergangenen Wochenende über die geöffnete Klappbrücke über die Alzette auf den Marktplatz so wie er höchstwahrscheinlich ab dem 14. Jahrhundert am Fusse der Burg vorgefunden wurde. Zwischen dem 29. September 867 und dem 28. September 868 wurde der Ort Hesperingen als „Hasmaringa Marca“erstmals schriftlich erwähnt, als als ein gewisser Adelinus, alle Güter, die er einst der Abtei Echternach als Lehngut schenkte wieder zur pekunarischen Nutzung für sich, seine Frau und seinen Sohn auf Lebenszeit zurück bekam. Auf der Brücke stieg einem schon der Duft von Kräuterfladen, Pfaffenglück, Knoblauchfladen, Rosinenbrötchen aus der „Feldbeckerey“ in die Nase gemischt mit schwefeligem Rauch , der aus der Esse des Hufschmiedes entwichen war. Therakulix bot Rosenlikör und Holunderschnaps an und versicherte den Gästen ein „betreutes Trinken“.In „Karin’s Krämerey“ wo es vom Holzlöffel bis zum Ohrring alles Erdenkliche zu kaufen gab für jeden etwas und vor der „Taverna Magica“ spielte „Donner und Doria“ zum Tanz auf. Korbflechter vom Hochwald boten neben ihren traditionellen Waren auch „Stuhlflechterey“ an. Daneben gab es die „Buchbinderey“ wo die neuesten Bücher auflagen und in „Rebecca’s Gewandungen“ konnten sich die Burgfräuleins die nach dem letzten Schrei einkleiden konnten. Nojom Al-Sharq bot orientalisches Tanzen an, was natürlich die Blicke verschiedener Ritter und Besucher anzog. Spätabends stand die große Show der Feuerschlucker von „Caledonia Flames“ auf dem Programm. Abseits vom Marktgeschehen hatten die Händler ihr Zelte respektive ihre Jurte, eine mongolische Konstruktion, aufgeschlagen. (hasmaringamarca.eu)