Memorial Day 2017 in Hamm


Viele Besucher erinnerten sich an die Gefallenen des 2. Weltkrieges

Der „Memorial Day“ - ein US-amerikanischer Feiertag, der jedes Jahr am letzten Montag im Mai zu Ehren der im Krieg für das Vaterland Gefallenen begangen wird. Der Gedenktag geht auf den amerikanischen Bürgerkrieg zurück. 1868 erklärte General John A. Logan den 30. Mai zum ersten Mal zum Feiertag, damals noch als „Decoration Day“. 1882 wurde der Feiertag als Memorial Day offiziell als solcher erklärt. Ursprünglich wurde an diesem Tag der toten Soldaten in diesem Krieg gedacht, nach dem Ersten Weltkrieg wurde dies auf alle amerikanischen Kriegsgefallenen ausgedehnt.Traditionell werden an diesem Tag die Friedhöfe der Gefallenen und Gedenkstätten besucht, und die US-Flagge wird bis Mittag auf Halbmast gehisst. Alle 5076 Gräber, der im zweiten Weltkrieg gefallenen US-Soldaten auf dem 21 Hektar großen Gelände in Hamm waren geschmückt mit amerikanischen und luxemburgischen kleinen Flaggen und dazwischen lag jeweils eine rote Rose. Zu der Zeremonie hatte die Missionschefin Alison Shorter-Lawrence der US-Botschaft eingeladen und Hofmarschall Lucien Weiler, die Vizepräsidentin der Abgeordnetenkammer Simone Beissel, Justizminister Felix Braz, der Präsident des Staatsrates Georges Wivenes, Lt.General Richard M. Clark, Commander der 3. Air Force Base in Ramstein als Vertreter der US-Armee, Colonel Alain Duschène, stellvertretender Kommandant der Luxemburger Armee, Lt.Colonel Edward R. Evans, stellvertretender Armeeattaché für Belgien und Luxemburg bei der US-Botschaft in Brüssel, Colette Mart in Vertretung der Hauptstadtbürgermeisterin, Father Edward Hone der englischsprachigen Erzdiözese Luxemburg, David Dana des jüdischen Konsistorium in Luxemburg und Captain Philip Redmond, Chaplain der 52. Fighter Wing der Spangdahlem Air Base eingeladen. Nachdem die Fahnen auf dem Rasen in Stellung waren überflog Commander Captain Christopher Schafer in einer C-130J zusammen mit SSGT Braatz und MSGT Galinda des 2nd Air Support Operations Squadron aus Vilseck (Bayern) das Gräberfeld. Das Flugzeug kam aus Richtung Itzig angeflogen und bog über dem Flughafen Findel ab. Der „Miami of Choir“ sang anschliessend „America the Beautiful“ Nach dem Bittgebet von Father E. Hone ergriffen Alison Shorter-Lawrence, Felix Braaz, David Dana und Richard M. Clark das Wort, wobei letzterer auf einige Schicksale der gefallenen Soldaten einging. Anschliessend legten etwa 40 Organisationen Blumengebinde vor den Gräbern der gefallenen Soldaten nieder. Der Miami of Ohio Choir sang währenddessen „We Walk through the Valley in Peace“. Eine Abteilung der US-Armee feuerte alsdann drei Salutschüsse ab und Kaplan Capt Redmond dankte allen Zivil- und Militärpersonen, die dazu beigetragen hatten, dass die Opfer der Gefallenen nicht in Vergessenheit geraten werden. Die Luxemburger Militärkapelle spielte die „Hémecht“ und der Chor sang die amerikanische Nationalhymne „Star-Stangled-Banner“ (G.L.)