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Blaugelbes Freundschaftstreffen beim Sporatag 2021.

Luxemburg. Im Jahre 2005 fusionierten drei Fußballvereine aus der Hauptstadt zum RFCUL, zu diesen gehörte auch Spora Luxemburg. Für manchen Sporaisten brach eine heile Fußballwelt zusammen. Um dennoch die Erinnerung an ihren Lieblingsverein wachzuhalten und die Freundschaft unter den ehemaligen Spielern, Vereinsmitgliedern und Supportern zu pflegen, entstand die Amicale des Anciens du Spora. Etwa 90 Sympathisanten, Gattinnen inbegriffen, trafen sich vor Kurzem im Restaurant St. Martin in Remich zum Sporatag 2021.

Spora war elf Mal Landesmeister und siegte acht Mal im Pokal. In der Vereinsgeschichte blätternd fallen manche bemerkenswerte Resultate auf, auch auf europäischer Ebene. So trat Spora als Landesmeister 1956 im damals neugegründeten Europapokal der Landesmeister, der heutigen Champions Ligue an. In der ersten Runde siegte Spora im Hinspiel gegen Borussia Dortmund im Stadion an der Arlonerstraße, dem heutigen Stade Josy Parthel mit 2 zu 1 Toren. Die Tore schossen für den Gastgeber Jean-Pierre Fiedler und Léon Letsch. Das Rückspiel in Dortmund ging dann mit 3 zu 4 Toren verloren. Drei Mal traf Marc Boreux für Spora. Laut der heutigen Regel, wo bei einem Punkte- und Torgleichstand die auswärts erzielten Tore doppelt zählen, wäre damals nicht der BVB sondern Spora Luxemburg in die zweite Runde eingezogen.

Zum Sporatag begrüßte Amicale-Präsident Jean Fiedler die Anwesenden. Er bat um eine Gedenkminute für die im Laufe des Jahres verstorbenen Mitglieder, freute sich dann über das wachsende Interesse der ehemaligne Sporaisten an diesem Treffen. In gemütlicher Runde bei einem angenehmen Dinner und süffigem Moselwein wurden alte Erinnerungen aufgefrischt und Nachrichten ausgetauscht.

Pierre Mousel via mywort