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Spendenaufruf: AEIN unterstützt die Ärmsten, welche von COVID-19 betroffen sind

In Luxemburg und vielen anderen Ländern befinden wir uns seit mehr als einem Monat im Lockdown. Auch wenn jeder diese Zeit anders erlebt, so ist sie zweifellos für diejenigen, die in Armut leben, am schwersten.


In Ländern wie Indien und Nepal wurden Geringverdiener und Tagelöhner in extreme Hungersnöte getrieben, da dieser Lockdown Unternehmen und somit ihre Einkommensquellen zur Schließung zwang. Kinder, die normalerweise kostenlose oder subventionierte Mahlzeiten in ihren Schulen bekommen, müssen nun hungern, da ihre arbeitslosen Eltern nicht in der Lage sind für ihre Ernährung zu sorgen.

Die in Luxemburg ansässige gemeinnützige Organisation Aide à l'Enfance de l'Inde et du Népal (AEIN), welche seit über 50 Jahren in Indien und Nepal Entwicklungszusammenarbeit leistet, hat ihre Bemühungen auf die Unterstützung derjenigen konzentriert, die am schlimmsten von der Corona-Krise betroffen sind.


Sie arbeitet mit 18 Partnern in sieben indischen Bundesstaaten und acht Distrikten in Nepal zusammen, um den am meisten Betroffenen die Mittel zur Verfügung zu stellen, damit sie in dieser schwierigen Situation gesund bleiben und finanziell abgesichert sind. Zu ihren Initiativen gehören:


- Bereitstellung von Nahrungsmitteln für Kinder, Indigene, Frauen und Familien ohne Einkommen

- Sensibilisierung für räumliche Distanzierung und gute Handhygiene durch Aktivitäten in den Dörfern und ein Radioprogramm in lokalen Sprachen

- Verteilung von Handseifen, Masken, Handschuhen und Desinfektionsmitteln an Familien und Verteilung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) an Gesundheitszentren

- Organisation psychosozialer Beratungen in Frauenhäusern und über Telefonleitungen

- Unterstützung armer Bauern bei ihren Ernten und beim Transport ihrer Produkte

- Verteilung von Saatgut, Tierfutter und Trinkwasser an arme Bauern


Innerhalb weniger Tage nach Erhalt der ersten Nachrichten vor Ort beschloss AEIN 75.000 Euro für die grundlegendsten Bedürfnisse bereitzustellen. AEIN steht nun in Kontakt mit dem luxemburgischen Außenministerium (MAEE), um weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen und die Dorfgemeinschaften nach dem Lockdown weiterhin zu unterstützen.


Wenn Sie helfen möchten, können Sie Ihre Spende auf folgendes Bankkonto überweisen:

CCPL LU03 1111 0367 5084 0000, mit dem Vermerk "Covid-19".

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an info@aein.lu