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Klares Zeichen für Solidarität

Generalversammlung der Kehlener Rotkreuz-Lokalsektion betont Spendenfreudigkeit

Kehlen: „Die Kehlener Einwohner sprechen sich in diesen Krisenzeiten klar für Solidarität aus“, betonten Marc Mathekowitsch, Präsident der Lokalsektion des Roten Kreuzes und Bürgermeister Félix Eischen in der diesjährigen Generalversammlung. Diese Anteilnahme und Spendenfreudigkeit zeigen sich im nennenswerten Resultat des letztjährigen Spendenmonates April mit 15 500 Euro und einem rezenten Aufruf für die ukrainischen Flüchtlinge. Spontan überreicht die lokale Sektion des „Porettenclub“ (Coin de Terre et du Foyer) einen Scheck über 5 000 Euro, die ihr Präsident Joël Adam als Unterstützungsmaßnahmen für ukrainische Flüchtlinge in Luxemburg sehen will. Zusätzlich konnte die lokale Sektion 3 000 Euro an den Fonds de Solidarité Nationale in Luxemburg sowie 2 000 Euro für den Einsatz in der Ukraine überweisen.

In seiner Begrüßungsansprache hält Marc Mathekowitsch fest, dass die Entwicklung der Corona-Infektionen und das derzeitige Kriegsgeschehen alle mit großer Sorge erfüllen, wobei das Nationale Rote Kreuz eine exzellente Arbeit leiste, vor der eigenen Haustür bis hin in die Ukraine ohne die bereits seit Jahren angebotenen Dienstleistungen zu vernachlässigen. In einem kurzen Statement beschreibt Rotkreuz-Generaldirektor Michel Simonis den nationalen Hilfs- und Pflegedienst, den immer stärker beanspruchten Fonds de Solidarité Nationale und die humanitären Hilfen an jene Menschen, die unter dramatischen Konflikten oder Naturkatastrophen leiden. Die starke Unterstützung der Kehlener Bevölkerung setze ein starkes Zeichen für die Solidarität, so Michel Simonis. Er hob die zahlreichen Freiwilligen hervor, die zur Mitarbeit im Empfang der ukrainischen Flüchtlinge in unserem Lande bereit sind und betonte, dass man keine, wenn auch gutgemeinte, private Hilfestellungen oder unorganisierte Spendenlieferungen anbieten solle, um eine nationale Koordination nicht zu erschweren. Die Präsidentin der nationalen LASEP Nicole Kuhn-Di Centa schlug eine verstärkte Freizeitbeschäftigung und Inklusion vor allem der Kinder durch den Sport vor.

Die administrativen Jahresberichte waren Corona bedingt kurz, wobei Marc Mathekowitsch auf die kommende Spendensammlung im Monat April hinwies, die man mittels in allen Briefkasten verteilten Einladungen mit digitalen Überweisungen an die lokale Sektion starten will. Er unterstrich den unermüdlichen Einsatz der Spendensammler in den einzelnen Ortschaften der Gemeinde. Besonders geehrt wurden Maisy Hiltgen, Edmée Kandel-Niclou, Madeleine Peckels-Cloos und Josée Scheller-Jans für zwanzigjährige aktive Spendensammlung, Liette Darche-Freymuth für zehn Jahre sowie Myriam Klein-Freismuth, Elly Madden-Floothuis, Josette Peller, Théo Tonnar und Georgette Wagner-Schroeder für fünf Jahre.

In seinem Grußwort fand Ehrenpräsident und Bürgermeister Félix Eischen anerkennende Worte für das ehrenamtliche Spendensammeln und betonte die Bemühungen der Lokalsektion in den Diensten der Rotkreuz-Philosophie.

Der aktuelle Vorstand setzt sich zusammen aus Präsident Marc Mathekowitsch, Sekretärin Liette Darche-Freismuth, Kassierer Claude Meyer sowie den Mitgliedern Joël Blei, Olivia Eischen-Ferreira, Josée Mathekowitsch-Steichen, Josette Peller-Schloesser, Jason Schandeler, Josette Thys-Betz und Catharina Biver (neu).