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„Face to Face“

Vor kurzem hatte die Direktion der „Ecole privée Sainte-Anne“ (Epsa) zusammen mit den Kunstprofessorinnen Lynn Jacoby und Conny Reding und den Schülerinnen der Klassen 8TE3 und 9PO zur Eröffnung ihrer Kunstausstellung eingeladen, die unter Leitung des französischen Künstlers und Präsidenten der „Association des artistes indépendants d’Alsace“, Rolf Ball, erarbeitet und zusammengestellt worden war.

Der Direktor des „Centre Pontalize“, Jean Feidt, begrüßte seine Gäste und zeigte sich erfreut, dass die jungen Künstlerinnen das „Centre Pontalize“ für ihre Ausstellung ausgesucht hatten. Sie bewiesen damit, dass sich in diesem Haus alle Alterskategorien begegnen und nicht nur die Bewohner und somit ein breites Publikum vom Angebot profitieren könne. Er drückte denn auch die Hoffnung aus, dass in Zukunft auch weitere Klassen diese Gelegenheit nutzen werden.

Direktorin Sabine Augustin bedankte sich bei Jean Feidt für die Aufnahme, bei den Professorinnen, die das Projekt begleitet und besonders bei Künstler Rolf Ball für seine künstlerischen Anleitungen.

Der Künstler selbst, der hier gleichzeitig seine bekannten Ikonen ausstellt, stand dem Projekt anfangs etwas skeptisch gegenüber, zeigte sich aber später begeistert von der Mitarbeit und dem Engagement der Schülerinnen. Das Thema „Face to Face“ ist höchst interessant in dem Sinn, dass es mit verschiedenen Techniken besonders die Frau in unserer Gesellschaft, im Vergleich mit anderen Kulturen mit einem anderen Glauben, einer andern Moral, anderem Verhalten, anderer Kleidung und anderen Sitten, Gebräuchen und Essgewohnheiten im Gegensatz zu unseren zeigt.

Den Schülerinnen wurde freie Wahl beim Aussuchen ihrer Unterlagen in Illustrierten, Stoffmuster, Büchern, Zeitschriften, Masken und Fotos erlaubt, so dass Originalität angesagt war. Das Hauptziel der Ausstellung ist zu zeigen, wie verschiedenartige Figuren durch ihre Ausdrucksweise oder ihren Charakter ihren Platz in einer Gesellschaft haben. Die Ausstellung bleibt bis zum 24. Juni zu sehen.(J.C.)