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Bewegungsprojekt im Kindergarten

Generalversammlung der Crèche Botterblumm wünscht Bewegungsraum

Bridel: Eine Herzensangelegenheit war in der diesjährigen stark besuchten Generalversammlung der Crèche Botterblumm das Thema eines den Kleinkindern angepassten Bewegungsraumes, denn das Bewegungsverhalten der Kids hat eine große Bedeutung für die gesamte Kindesentwicklung.

Die 1994 von der Gemeinde Kopstal eröffnete konventionierte Kindertagesstätte „Botterblumm“ auf Bridel wird von der Trägervereinigung „Freed um Liewen“ verwaltet. Seit dem Jahre 2000 ist Nicole Kuhn-Di Centa Präsidentin des Verwaltungsrates.

Das Konzept Bewegung im Kleinkindesalter ist so aktuell wie noch nie. In einer interaktiven Gesprächsrunde unterstrichen die Präsidentin und mehrere Erzieherinnen das Ziel, den Bewegungsmangel zu reduzieren und den ihnen anvertrauten Kindern Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Vom Strampeln übers Krabbeln bis hin zum Klettern und Toben, Kinder entdecken die Welt mit und durch die Bewegung und nutzen sie sogar als Möglichkeit der nonverbalen Kommunikation, um zu vermitteln, wie es ihnen geht. Ziel des Bewegungsraumes ist es, die entsprechenden Bewegungsangebote und Bedingungen zu schaffen, damit die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten trainieren und ausbauen können. Der Bewegungsraum sei ein absolutes „Must“ und nicht nur ein „nice to have“, wurde betont.

Bereits seit einiger Zeit wird das rund 500 000 Euro-Projekt mit den Gemeindeverantwortlichen diskutiert. Pläne wurden erstellt, den Aufbau im Rahmen wichtiger Renovierungsarbeiten vorgeschlagen, das notwendige Budget im Gemeinderat gestimmt. Bürgermeister Thierry Schuman (CSV), der sich entschuldigen musste, hatte per Mail mitgeteilt, dass man ein Weiterkommen anstrebe und man über die Nutzungsmöglichkeiten der Infrastruktur sprechen werde. Nicole Kuhn-Di Centa verwies auf eine ansehnliche finanzielle Unterstützung des Bewegungsprojektes durch das staatliche Sportministerium.

Der administrative Teil der Versammlung ging schnell über die Bühne, die Corona bedingt kurzen Jahresberichte wurden einstimmig angenommen. Dabei fand die Präsidentin anerkennende Worte für Lehrerin Liette Majerus, die seit 1994 im Verwaltungsrat und zurzeit als Kassenrevisorin ehrenamtlich mitarbeitet. Dankesworte gab es ebenfalls an Erzieherin Marlyse Nimax, die in den Ruhestand getreten ist. Gemeinderat Léon Glodt (CSV) überbrachte die Grüße der Gemeinde und unterstrich die Bedeutung des Bewegungsraumes für die Kleinen, die zunehmend in einer bewegungsarmen Umwelt aufwachsen mit negativen Folgen für ihre körperliche, geistige, psychosoziale und emotionale Gesundheit.

Einstimmig kooptiert wurde Pascale Damschen in den Verwaltungsrat, der sich zurzeit zusammensetzt aus Präsidentin Nicole Kuhn-Di Centa, Sekretärin Simone de Bourcy-Hédo, Kassierer Robert Mailliet und den Beisitzenden Malou Schmit-Konen, Léon Glodt, Isabelle Niedner, Dr. Touraj Rastegar, Ivana Santin, Pascale Damschen (neu) sowie Bürgermeister Thierry Schuman als Vertreter der Kopstaler Gemeinde.