Ein neuer „Bongert“ entsteht

Im Rahmen des „Nationalen Tages des Baumes“ trafen sich am frühen Samstagmorgen rund 20 Vertreter der Lokalsektion „natur & ëmwelt“ aus Tüntingen und der „Freunde des Brennereimuseums“ aus Kehlen zur Neuanlegung einer Streuobstwiese. Am Rande der Ortschaft wurden auf einer etwa ein Hektar großen Wiese 60 verschiedene Obsthochstammbäume gepflanzt. Dabei handelt es sich um Äpfel-, Zwetschgen-, Pflaumen-, Kirschen-, Mirabellen-, Birnen- und Quittenbäume. Die „traditionellen“ Obstbäume wurden in diesem neugeschaffenen „Bongert“ zum Erhalt der vielfältigen, historischen und bewährten Sorten angepflanzt, welche die Ur-Großeltern bereits kannten. Die Streuobstwiese soll Teil des Nationalen Aktionsplans von „natur & ëmwelt“ sein um dem zunehmenden Verschwinden von Hochstamm-Obstgärten entgegenzuwirken. Dabei sind die Hochstammbäume nicht nur schön anzusehen, sie liefern auch gesunde Nahrungsmittel und feine Früchte für edle Obstbrände.

www.brennerei.lu