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Die Kirschen in Trintingen sind reif

Man kann sie vom Baum pflücken und aus der Hand essen, man kann sie kochen, zu Marmelade verarbeiten, im Kuchen verbacken – oder sie zu Schnaps brennen: Die Kirsche. Bereits in der Steinzeit wurde die zu den Rosengewächsen gehörende Steinobstart gesammelt und gegessen, denn sie beinhaltet viele Vitamine. Hierzulande ist vor allem das „Trëntenger Dall“ als Anbaugebiet zahlreicher Kirschsorten bekannt. Drei Wochen früher als sonst durften gestern Mitarbeiter von „natur&ëmwelt“ in einem „Bongert“ in Trintingen die ersten Kirschen für 2011 pflücken. Wegen der milden Temperaturen der vergangenen Wochen seien die Früchte besonders früh reif, betont Marc Thiel, der „Bongerten“-Experte der Stiftung. Auch wenn es viele Früchte gibt, so sind sie doch wegen der Trockenheit der vergangenen Monate nicht besonders dick. In den nächsten Wochen wird „ natur&ëmwelt“ übrigens eine Bestandsaufnahme der im „Trëntenger Dall“ gedeihenden Kirschsorten machen.(asc)

(FOTO: GUY JALLAY)