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Jeannot Bonifas Ehrenbürgermeister der Gemeinde Stadtbredimus

Seit dem 1. Dezember 2011 trägt Jeannot Bonifas offiziell den Titel des Ehrenbürgermeisters der Gemeinde Stadtbredimus. Am 2. Februar nahm er während einer kleiner Feier mit (früheren) Weggefährten aus der Gemeindeverwaltung sowie dem Schöffen- und Gemeinderat aus den Händen seines Nachfolgers Marco Albert die Auszeichnung in Form eines Diploms entgegen.

Jeannot Bonifas war seit dem 1. Januar 1982 bis zum 14. November 2011 ununterbrochen in der Gemeindepolitik aktiv. Zunächst war er im Gemeinderat, erinnerte Bürgermeister Albert in der Laudatio. Sechs Jahre später ging Bonifas als Sieger der Gemeindewahlen hervor. „In den folgenden 24 Jahren kamen und gingen Schöffen und Räte, doch der Chef blieb“, sagte Albert. In dem knappen Vierteljahrhundert wurden unter Bonifas' Regie viele Projekte realisiert, darunter eine neue Schule und der „Veräinsbau“ in Greiveldingen sowie eine neue Schule mit „Maison relais“, eine Sporthalle (die zuletzt vergrößert wurde) in Stadtbredimus und eine Halle für die Holzhackschnitzelanlage und für die Spritzgenossenschaft. Für Bonifas stand schon seit längerer Zeit fest, dass er bei den Kommunalwahlen 2011 nicht mehr kandidieren würde.

Darüber hinaus war er 24 Jahre Präsident der Schulkommission, in verschiedenen Syndikaten und im Kirchenrat. Er war aktiver Angler und Präsident des „Sportfëscherveräin“ sowie Präsident der Moselentente. Diesen Posten wird er im Frühjahr abgeben. Dazu ging er seiner Arbeit im Weinbau-Institut nach und unterhielt selbst ein beträchtliches Weinbergareal. Die Entscheidung im Gemeinderat sei schnell und einstimmig gefallen, Jeannot Bonifas zum Ehrenbürgermeister zu benennen, sagte Albert. Seine Rede schloss er ab mit einem „grousse Merci“.

Carlo Speltz, Präsident der Schulkommission, dankte Bonifas im Namen des Lehrpersonals und der Schüler für alles, was im Schulwesen geleistet wurde. Bonifas habe in seiner ganzen Amtszeit immer ein offenes Ohr gehabt.

Der Geehrte selbst sagte im Anschluss, er blicke nicht mehr zurück, sondern nur noch nach vorne. Er denke aber gerne an die Zeiten als Bürgermeister zurück. „Ich habe gute Erfahrungen gemacht und viel gelernt. Die schönen Momente überwiegen deutlich gegenüber den weniger schönen Momenten“, sagte er. (jvdh)