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Galakonzert der Schierener Musek

Auch dieses Jahr hatten sich am dritten Sonntag im Januar wieder rund 600 Zuschauer in der Sporthalle in Schieren eingefunden, um dem Galakonzert der Schierener Musek beizuwohnen.

Das 61-köpfige Blasorchester wusste bereits nach wenigen Takten das Publikum zu überzeugen. Nachdem das Konzert mit „Adventure“ eröffnet wurde, trat Oboe-Solistin Jenni Pauwels in Erscheinung und sorgte mit ihrer Leistung in „Nostalgia“ für glänzende Augen unter den Zuschauern.

Mit den Stücken „Virginia“ und „Mont-Blanc“ nahm die Schierener Musek das Publikum mit auf eine Reise in die Geschichte des gleichnamigen US-Bundesstaates sowie in die majestätische Gebirgslandschaft der Alpen.

Der zweite Teil wurde mit dem luxemburgischen Marsch « 175 Joer Militärmusek » von Patrick Lux eröffnet. Das Stichwort „Abenteuer“ zog sich als roten Faden nicht nur durch den ersten Teil, sondern war durch die weltbekannten Soundtracks von „Star Wars“, „The Mask of Zorro“ und „The Lion King“ auch im zweiten Teil zu erkennen. Ein Arrangement des Beatles-Songs „Ticket to ride“ ließ die Zuschauer auf einer gemütlichen Bahnfahrt zwischenzeitlich kurz zu Ruhe kommen, bevor es mit dem nächsten Abenteuer weiterging.

Als erste Zugabe präsentierte die Schierener Musek ein Medley des kürzlich verstorbenen legendären Musikers Johnny Hallyday. Nach dem Konzert hörte man mehr als nur einen Zuschauer die weltbekannten Melodien vor sich hin pfeifen oder summen. Die zweite Zugabe „Midnight Dancer“ verwandelte die Schierener Sporthalle noch für kurze Zeit in ein Tanzstudio, bevor das Konzert mit Vorstellung der einzelnen Register zu Ende ging.

Wie gewohnt sorgte das Team um Gusti Feinen mittels Projektion auf eine 5,6 m breite Leinwand für die visuelle Untermalung der gebotenen Musik. Um den Zuhörern eine gute Sicht auf die Musikanten zu verschaffen, wurden mittels drei hochauflösenden Kameras Nahaufnahmen aus dem Innern des Orchesters auf die Leinwand übertragen.

Für die nötigen Erklärungen zu den einzelnen Kompositionen sorgten Nicole Mersch und Carmen Nickels.

Eine wesentliche Änderung fand in der Bühnendekoration statt: seit diesem Jahr muss auf die von Hand gemalten Meisterwerke des Vereinsmitgliedes Georges Petit verzichtet werden, da dieser in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist.

Text: Pierre Schmit

Fotos: Jerry Schlentz