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Wohnhäuser in Michelau und Differdingen bis zur Unbewohnbarkeit verbrannt

Größere Brände riefen gestern die Feuerwehren in Michelau und Differdingen auf den Plan. Trotz schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte aber nicht verhindert werden, dass zwei Wohnhäuser durch die Flammen unbewohnbar wurden.

Kurz vor 11 Uhr wurden gestern die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Hausbrand in der Straße „beim Donati“ in Michelau gerufen, wo ein Wohnhaus in Flammen stand. Da sich zum Zeitpunkt des Brandes glücklicherweise keine Personen in dem Gebäude aufhielten, wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Eine Nachbarin hatte das Feuer im Erdgeschoss des Hauses bemerkt und umgehend Hilfe angefordert.

Beim Eintreffen der Wehren hatte sich das Feuer aber bereits durch das ganze Haus ausgebreitet und auf einen angebauten Gebäudetrakt übergegriffen. Durch das beherzte Eingreifen der Hilfskräfte konnte der Brand aber rasch unter Kontrolle gebracht werden. Da ein Teil des Hauses völlig zerstört wurde und auch der andere unbewohnbar ist, werden beide Bewohner, Mutter und Sohn, von der Gemeinde vorerst eine Unterkunft erhalten. Vor Ort weilten die Feuerwehren der Gemeinde Bourscheid, aus Ettelbrück und Diekirch sowie ein Krankenwagen aus Ettelbrück und die Polizeibeamten des Einsatzzentrums Diekirch.

Dichter Rauch stieg dann kurz nach 15 Uhr aus einem dreistöckigen Eckgebäude in der Avenue de la Liberté in Differdingen. Im Dachgeschoss des Hauses Nummer 56 hatte es zu brennen begonnen. Kurz vor 16 Uhr hatten rund 20 Feuerwehrleute aus Differdingen den Dachstuhlbrand unter Kontrolle. Beendet war der Löscheinsatz allerdings erst kurz nach 18 Uhr. Eine Nachbarin hatte durch ein offenes Fenster einströmenden Rauch eingeatmet und wurde zur Kontrolle in Krankenhaus gebracht. Ansonsten wurde niemand verletzt.

Das Dachgeschoss wurde durch die Flammen vollkommen zerstört, doch auch die unteren Stockwerke wurden durch den Rauch und die Löscharbeiten in Mitleidenschaft gezogen, sodass das Haus vorläufig unbewohnbar ist. Die Brandursache ist laut Polizei noch unklar, es wird ermittelt.(jl/str/gs) (Fotos: John Lamberty, Claude Piscitelli)