Change Edition

Resolution betreffend die vom Innenministerium geplante Territorialreform

Die Generalversammlung der DP Mertert-Wasserbillig stellt fest, dass durch die soziodemografische Entwicklung des Großherzogtums Gemeindefusionen notwendig werden, damit alle Bürger in den Genuss hochwertiger und vergleichbarer kommunaler Dienstleistungen kommen.

Sie nimmt zur Kenntnis, dass der Schöffenrat auf Anfrage der DP hin bestätigt hat, dass mit den Gemeinden Mompach und Manternach über eine Fusion verhandelt werden soll und sie hat erfahren, dass die Gemeinde Manternach zum jetzigen Zeitpunkt eher eine Fusion mit der Gemeinde Bech plant.

Die DP-Sektion Mertert-Wasserbillig schlägt vor, ebenfalls eine Fusion mit der Gemeinde Grevenmacher in Betracht zu ziehen, da Grevenmacher und die Gemeinde Mertert zahlreiche Charakteristiken gemeinsam haben und vergleichbare Probleme meistern müssen (Verkehr, Hafen, Kläranlage, Industriezone, Strassen- und Wegenetz, Wirtschaftsstruktur, soziale Infrastruktur, usw.).

Sie plädiert für eine Kosten-Nutzen-Analyse einer eventuellen Fusion, in der festgestellt werden soll, welche Vor- und Nachteile für die Bürger entstehen im Falle einer Zusammenlegung der verschiedenen Gemeinden.

Sie ist überzeugt, dass eine große Mosel-Sauer-Gemeinde (Mertert-Mompach-Grevenmacher), welche um die 10.000 Einwohner umfassen würde, nicht nur finanziell reizvoll wäre, sondern auch ein größeres politisches Gewicht auf Landesebene hätte, und bedauert, dass trotz regen Interesses und vielfältiger Presseberichte, der Schöffenrat der Gemeinde Mertert noch keine öffentliche Debatte über ein Fusionsvorhaben angeregt hat.

Die DP Mertert-Wasserbillig fordert vom Schöffenrat, dass in einer Informations-kampagne die Einwohner unserer Gemeinde schnellstmöglich über den Stand der Dinge und den Zeitplan der Entscheidungsfindung informiert werden.

Sie schlägt vor, dass unsere Gemeinde eine Umfrage zum Thema „Fusion“ abhalten soll, bei der die Einwohner über alle möglichen Alternativen (keine Fusion, Fusionen mit einer oder mehreren Gemeinden) ihre Meinung ausdrücken können und weist darauf hin, dass nach Ansicht der DP sämtliche Faktoren genauso wie die Bürgermeinung in den Entscheidungsprozess einbezogen werden müssen. (C.)