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Zwei Medaillen bei der internationalen Biologieolympiade für Luxemburg

Die besten Schüler der Luxemburger Olympiaden in Biologie, Chemie und Physik durften das Großherzogtum während der Sommerferien bei den entsprechenden internationalen Wettbewerben vertreten. Neben vielen gewonnen Freundschaften und Erfahrungen auf diesem äußerst anspruchsvollen wissenschaftlichen Niveau konnten die Schüler auch beachtliche Erfolge erzielen.

Bei der internationalen Physikolympiade in Dänemark war Luxemburg durch Daniel Weiler (AL), Jai Spencer (ISL), Marc Küster (EE Mamer), Emilie Schummer (AL) und Angelina Kysil (LGL) vertreten. Für ihre hervorragenden Leistungen bei dem einwöchigen Wettbewerb, wurden Marc Küster und Jay Spencer mit einer „honorabel mention“ ausgezeichnet. Begleitet wurden die Schüler von den Physiklehrern Annick Hoffmann und Tim Rehlinger.

Aufgrund einer COVID19-Infektion war Luxemburg bei der internationalen Biologieolympiade in Armenien nur mit drei Schülern vertreten. Nina Bernier (LGL), Alexandra Senn (EE Kirchberg) und Rémi Peuscet (AL) trotzten den widrigen Umständen – die Organisation in Armenien ließ zu wünschen übrig – und konnten mit besonders guten Resultaten aufwarten. Nina Bernier

und Rémi Peuscet konnten mit den erzielten Ergebnissen an den zwei Wettbewerbstagen mehr als zufrieden sein, beide wurden von der internationalen Jury mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Während dem Aufenthalt in Erevan wurden die drei Schüler von Sabrina Rodrigues Freitas, Thierry Marx und Alexandre Salsmann gecoacht.

Die 54ste Auflage der internationalen Chemieolympiade sollte in China stattfinden. Aufgrund der COVID19-Situtation in China musste der Wettbewerb zum Leidtragen der qualifizierten Schüler online abgehalten werden, Schüler aus 83 Länder stellten sich den wissenschaftlichen Aufgaben. Emile Chauvel (EE Mamer), Shaunak Rege (LGE), Rares Ciobanu (EE Mamer) und Nick Herrmann (LMRL) mussten somit auf die Reise und das Treffen mit Gleichaltrigen verzichten. Bei der Online-Ausgabe des Wettbewerbes konnten die Luxemburger Schüler trotzdem mit guten Leistungen aufwarten, Emile Chauvel gelang es, mit einer „honorabel mention“ ausgezeichnet zu werden. Die Luxemburger Teilnehmer absolvierten die zwei Prüfungstage im Lycée des Arts et Métiers unter Aufsicht der Chemielehrer Sam Hoffmann und Claude Kiefer.

Die Teilnahme an den internationalen Olympiaden wird von der a.s.b.l. Olympiades Luxembourgeoises des Sciences Naturelles (OLSN) organisiert und vom Unterrichtsministerium sowie dem SCRIPT gefördert. Ohne die finanzielle Unterstützung durch den Fonds National de la Recherche (FNR), die Fondation Losch, die Fondation Veuve Emile Metz-Tesch sowie der Chambre de Commerce und der Universität Luxemburg wäre es nicht möglich, den Schülern diese einzigartige Erfahrung zu ermöglichen

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