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Ein ganzes Jahrhundert für Marie-Rose Schmitz-Jung

Immer mehr Menschen werden 100 Jahre alt oder sogar älter. Seit letzten Freitag gehört auch Marie-Rose Schmitz-Jung zu dieser Alterskategorie. An einem 1. Oktober des Jahres 1921 geboren, feierte die rüstige 100-Jährige auf den Tag genau mit ihrer großen Familie ihren 100. Geburtstag im Seniorenzentrum CIPA „Op der Rhum“.

Mit einem bezaubernd jungen Lächeln begrüßte sie ihre zahlreichen Gäste. In seiner Ansprache bezeichnete CIPA-Direktionsbeauftragte Bernard Braun die Jubilarin als dynamisch und immer gut drauf, worauf die humorvolle 100-Jährige schlagfertig antwortete: „Da hätten Sie mich mal erleben sollen als ich noch etwas jünger war.“ Als Gratulanten stellten sich ebenfalls Familienministerin Corinne Cahen und Stadtbürgermeisterin Lydie Polver ein und übergaben persönlich die Geschenke und Blumen der großherzoglichen Familie und der Stadt Luxemburg. Im Namen der Regierung überreichte Corinne Cahen die offizielle Anerkennungsmedaille Ordre de Mérite des Luxemburger Landes und betonte, dass gerade im hohen Alter von 100 Jahren Geburtstage wichtige psychologische Wegmarken sind. Geboren wurde Marie-Rose Schmitz-Jung im saarländischen Saarburg, lebte dann einige Jahre mit ihrem ersten Ehemann im lothringischen Rémelfing im Arrondissement Sarreguemines und kam nach dessen Ableben Anfang der 1950ger Jahre nach Luxemburg, wo sie mit ihrem zweiten Ehepartner ein Lebensmittelgeschäft auf dem hauptstädtischen Boulevard Patton betrieb. Vor sechs Jahren kam sie ins Seniorenzentrum Op der Rhum, wo sie sich gut eingelebt hat und gerne aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnimmt. Sie hat eine Tochter und drei Söhne sowie 10 Enkelkinder und 10 Urenkel. Kein Wunder, dass sie sich über zahlreiche Blumen, Geschenke und Glückwünsche zum 100. Geburtstag freuen konnte.