Change Edition

Jahrestagung des F.C. Minerva Lintgen

Über eine durchwachsene Spielsaison konnten die Verantwortlichen des F.C. Minerva in der kürzlich stattgefundenen Jahresversammlung berichten.

Auch wurde die Frage nach dem Verbleiben des vor Jahren anlässlich von Erneuerungsarbeiten entfernten Gedenksteins nebst Namenstafel des „Stade Jean Donnersbach“ gestellt.

Lintgen: 328 Lizenzierte, davon 227 Aktive in 14 Mannschaften, zählen die Lintgener Kicker in ihren Reihen. Präsident John Weicherding konnte zahlreiche Spielerinnen, Spieler und Ehrengäste zur statutarischen Jahresversammlung des F.C. Minerva begrüßen. Weicherding dankte allen Aktiven, Helfern und Sponsoren und meinte, dass nach den Jubilar- und Einweihungsfeierlichkeiten der letzten Jahre nunmehr die sportlichen Aktivitäten unbedingte Priorität genießen müssten. Sekretär Jéis Weber gab in einem 28 Seiten umfassenden Tätigkeitsbericht Aufschluss über die Klassierungen, Höhepunkte, Niederlagen und Trainingsbesuche der abgelaufenen Spielsaison.
Zum 26. Mal berichtete Kassenwart René Theis über die Vereinsfinanzen und musste heuer ein leichtes Kassendefizit vermelden. Dank Reserven aus den Vorjahren bleibt die Finanzlage des F.C. Minerva dennoch gesund. Claude Nickts konnte über ein kleines Finanzpolster in der Jugendkasse berichten. Nach der Annahme der Berichte und der Ehrung von den zwei verdienten, langjährigen Vereinsmitgliedern Alex Picco und Marc Weber wurden die austretenden und erneut kandidierenden Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand aufgenommen wurden Jeff Fischer, Rol Groff und Batty Rosa.

Der Jahresbeitrag für alle Lizenzierten wurde auf 50 Euro festgesetzt.
Nach der Gelegenheitsansprache von Bürgermeister Henri Wurth fragte F.C. Minerva-Fan René Grethen, ob der Gedenkstein nebst Namenstafel des „Stade Jean Donnersbach“ nach den letzten Instandsetzungsarbeiten definitiv abhanden gekommen sei. Grethen erinnerte daran, dass den Lintgener Fussballfeldern nebst Infrastrukturen in den Jahren 1979 bis 1981, laut damaligem Gemeinderatsbeschluss, der Name des früheren, langjährigen Lintgener Bürgermeisters Jean Donnersbach gegeben wurde. Daraufhin versprach Bürgermeister Wurth nach dem Rechten zu sehen und dafür zu sorgen, dass besagter Gedenkstein mit der inzwischen wiedergefundenen Namenstafel an ihrem Ursprungsort wieder errichtet würde.

Photos: Paul Provost