Change Edition

Auf nach China

Am Dienstag, den 27. März 2018 hieβ es für die insgesamt 40 Schüler aus dem CLCCL, LEM (Lycée Ermesinde), LNB (Lycée Nic-Biever) und LGL (Lycée de Garçons de Luxembourg) auf nach Shanghai. Dort angekommen, wurde die luxemburgische Delegation von einem Reisebus zu ihrer Partnerschule gebracht, der „Foreign Language High-School Affiliated To Shanghai Normal University“, wo die Schüler sehnlichst von ihren Partnern erwartet wurden. Nach dem Mittagessen in der schuleigenen Kantine und einem Schul-Rundgang bezogen die Internatseinwohner Quartier, während die übrigen Schüler, die mit ihren Partnern nach Hause gehen sollten auf diese warteten. Die meisten Austauschpartner blieben bis neun in der Schule, um Hausaufgaben zu erledigen und das jeden Tag, so dass die Luxemburger sich oft in Gruppen in den einzelnen Internatszimmern wiederfanden. Die Woche über besuchten sie dann allerhand Kurse, wie chinesische Malerei, Kalligrafie oder Kung Fu. Nur am Mittwoch nahmen sie nachmittags an den gleichen Kursen wie ihre Austauschpartner teil, wie zum Beispiel Chinesisch, Deutsch, Mathe oder aber auch Cheerleading oder Musik. Somit bekamen sie einen noch gröβeren Einblick in das chinesische Schulwesen. Während des Wochenendes gingen dann alle Luxemburger mit zu ihren Gastfamilien, die für das Wochenendprogramm zuständig waren. So besuchten die einen das Disneyland, während andere chinesische Altstätte oder das Stadtzentrum von Shanghai besichtigten. Alles in allem hatte jeder ein ereignisreiches und unvergessliches Wochenende. Am letzten Tag des Schulaufenthalts gab es dann eine groβe Aufführung, bei der die chinesischen sowie die luxemburgischen Schüler auftraten. Die einen tanzten, die nächsten wiederum zeigten kleine Sketches oder Videos von ihren Hobbies zu Hause. Schlussendlich bekamen die luxemburgischen Schüler dann auch ihr Diplom zum Abschluss des Schüleraustausches.

Am Freitag, den 4. April, hieβ es dann Abschied nehmen von den Gastfamilien, da die Schüler nun ihren Trip durch China begannen.

Nach einem längeren Flug kam die Gruppe dann auch in Urumqi an, wo sie die nächsten 2 Tage verbrachten. Dort ging es zuerst in ein Museum, das in der Wüste gefundene Mumien ausstellte. Am folgenden Tag machte man sich dann auf den Weg zum „Heavenly Lake“, welcher 1900 Meter über dem Meeresspiegel liegt und deswegen trotz der sommerlichen Temperaturen noch vollständig zugefroren war. Auf dem Weg dorthin kam die Gruppe durch ein, für Touristen hergerichtetes, jedoch auch bewohntes, Nomadendorf. Am nächsten Tag ging es dann zum weltweit gröβten Basar, auf welchen eine längere Busfahrt von Urumqi nach Turpan folgte. Dort angekommen hatten die Schüler die Möglichkeit das Haus eines dort lebenden Traubenzüchters zu besichtigen. Die Luxemburger konnten dann am folgenden Tag die Ruinen einer alten Wüstenstadt und später die „Thousand-Buddha Cave“ erkunden, welche sehr beeindruckend sind, bedenkt man ihre Entstehung ohne jegliche modernen Hilfsmittel. Mit dem Zug ging es schlieβlch weiter nach Dunhuang und dem Highlight der Reise, und zwar der Wüste, inklusive einstündigem Kamelritt. Am Abend hatten die Schüler dann die Gelegenheit auf einen sogenannten „Night-Market“ zu gehen. Mit dem Bus ging es weiter nach Jiayuguan und dort zur Besichtigung eines alten, unterirdischen Grabes. Ein weiteres Highlight stand am folgenden Tag auf dem Programm, die Besichtigung der Chinesischen Mauer. Doch leider war dies auch die letzte Aktivität vor dem Rückflug nach Shanghai und damit auch zurück nach Hause.


Lisa Schintgen, 3A