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Kockeldiko auf der Kockelscheuer

Naturfest zum 25.Jubiläum des „Haus vun der Natur“

Kockelscheuer: Das „Haus vun der Natur“, in welchem die Naturschutzorganisationen „natur&ëmwelt“ und „Fondation Hëllef fir d’Natur“ ansässig sind, ist ebenfalls Teil der Schuldienststelle der Stadt Luxemburg und bietet Schulkindern die Möglichkeit, die Natur aktiv mit allen Sinnen zu erleben. Im Rahmen des 25. Geburtstages des Naturaktivitätszentrums hatte die naturerzieherische Abteilung des Service de l’Enseignement der Stadt Luxemburg am vergangenen Wochenende die erste Ausgabe des Kockeldiko-Festes organisiert.

Ziel dieses Familienfestes war es, den Besuchern über 40 Aktivitäten und pädagogische Ateliers erlebbar zu machen, welche das Erfahren und Begreifen der natürlichen Umwelt, das Verständnis durch Experimentieren, die Erfahrungen mit allen Sinnen im direkten Kontakt mit Pflanzen und Tieren sowie der respektvolle Umgang mit der Umwelt fördern.

Unter anderem wurden Waldfahrten mit einer Pferdekutsche, Kochen auf offenem Feuer, Greifvogelausstellung und Basteln von Futtersilos für Vögel sowie zahlreiche Naturentdeckungsspiele angeboten. Ob Mini-Bauernhof, Pflanzen- und Tierwelt oder Biodiversität in Landwirtschaftsgebieten, das Kockeldiko bot während beiden Tagen vielfältigste Naturerlebnisse für tausende Besucher und für unterschiedlichste Interessen.

Natürlich durfte der obligatorische Geburtstagskuchen zum 25. Jubiläum nicht fehlen. In den verschiedenen Ansprachen vor zahlreichen Prominenten und Besuchern wurde an die erfolgreiche Entwicklung des in den 1990ger Jahren von der Stadt Luxemburg renovierten „Kräizhaff“ erinnert, der 1994 zum ersten Naturschutzzentrum in Luxemburg eröffnet und wo damals wahre Pionierarbeit geleistet wurde. Bürgermeisterin Lydie Polver und Umweltschöffe Patrick Goldschmit würdigten den Einfluss der naturerzieherischen Arbeit in Kockelscheuer bei den städtischen Grundschülern, die in allen Stadtvierteln erkennbare Spuren hinterlasse. Das „Haus vun der Natur“ wurde als zukunftsorientierter Meilenstein gesehen, der sich seit nunmehr 25 Jahren mit den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen der Verwirklichung von Naturschutzzielen befasst.