Change Edition

Anerkennung der Hilfeleistungen in Corona-Zeiten

Zonta Club Luxembourg spendet 3 000 Euro

Luxemburg-Grund: „Ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig und integer sein“ – das bedeutet der Name Zonta in der Symbolsprache der Sioux-Indianer. Die Zontians sind berufstätige Frauen, die sich seit der Gründung des Zonta-Club Luxemburg im Jahr 1993 zum Dienst am Menschen verpflichtet haben. Die Corona-Pandemie kann und darf den ehrenamtlichen Zonta-Einsatz nicht bremsen.

Bereits im April 2020 waren die Vereinigung „Zauberen mat Stoffreschter fir Prématuréeën a Stärekanner“ sowie die pädagogische Werkstatt „Bitzatelier vum Jongenheem asbl-CIRP“ mit jeweils einem Scheck über 3 000 Euro sowie einer bzw. zwei Nähmaschinen unterstützt worden. Wegen der damaligen Corona-Maßnahmen konnte die traditionelle Schecküberreichung nicht stattfinden. Umso mehr freuten sich vor kurzem die Zonta-Mitgliederinnen, die kleine Feierstunde mit der im April in Funktion gewesenen Präsidentin Marie-Anne Bisdorff (Biennium 2018-2020), der aktuellen Präsidentin Karin Henckes (Biennium 2020-2022) sowie Vertretern der beiden ONGs im Cercle Münster im Stadtgrund nachholen zu können.

Gewürdigt wurde dabei der Einsatz der vor zwei Jahren von Präsidentin Myriam Linster ins Leben gerufenen Vereinigung „Zauberen mat Stoffreschter“, die ehrenamtlich kostenlose Babykleider für Frühchen und Sternenkinder aus bunten Stoffresten näht. Die „Jongenheem asbl-CIRP“ unter der Leitung von Charles Meyers versucht, jungen Frauen und Männern mit schwierigem psychosozialem Hintergrund einen Einstieg in die Berufsausbildung zu ermöglichen. Der Zonta-Club hat diesbezüglich das „Bitzatelier“ unterstützt, das während der Pandemie-Zeiten Gesichtsmasken hergestellt hat, die sozialen Organisationen zur Verfügung gestellt wurden.