Change Edition

Coronavirus-Krise hat Projekte der Kindernothilfe Luxembourg erreicht

Kindernothilfe Foto: Jakob Studnar

Jetzt bedürftige Familien weltweit vor Corona schützen

(Luxemburg, 24.03.2020) Weltweit bangen Familien jetzt um ihre Existenz, ihr Einkommen und um die Versorgung ihrer Kinder. Diejenigen, die ohnehin schon unterhalb der Armutsgrenze leben und keinen Zugang zu geeigneter Gesundheitsvorsorge haben, trifft es besonders hart.

„Unser Projekt in der Bekaa-Ebene nahe der syrischen Grenze im Libanon war als Erstes betroffen“, sagt Patrick Reinert, Geschäftsführer der Kindernothilfe Luxembourg. Seit im Februar der erste Corona-Infizierte entdeckt wurde, hat die libanesische Regierung schrittweise das öffentliche Leben lahmgelegt und schließlich alle Schulen geschlossen. Seither sind die syrischen Flüchtlingsfamilien, die weiterhin in Flüchtlingslagern auf engstem Raum leben, auf sich alleine gestellt. Angesichts der mangelhaften Hygienebedingungen und fehlender medizinischer Hilfe ist die Gefahr groß, dass sich das Virus unter den Bewohnern der Lager verbreitet.


Hinzu kommt eine dramatische Finanzkrise, die den Libanon seit Monaten beutelt. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage hatten sich die Lebensmittelpreise schon vor Corona innerhalb weniger Wochen mehr als verdoppelt. Die Flüchtlingsfamilien, die sich bisher als Tagelöhner über Wasser gehalten haben, finden keine Arbeit mehr und können ihre Familien nicht mehr ernähren. „Unser Ziel ist es, Familien mit Kindern in Flüchtlingslagern über diesen kritischen Zeitraum hinwegzuhelfen und sie wirtschaftlich zu unterstützen“, sagt Patrick Reinert.


Auch mit ihren Partnerorganisationen in Sambia und Malawi ist die Kindernothilfe Luxembourg in ständigem Austausch und ergreift Maßnahmen, um die betreuten Kinder und ihr soziales Umfeld sowie die Mitarbeiter vor einer Übertragung des Virus bestmöglich zu schützen. Dabei geht es vor allem um Präventions- und Hilfsangebote für Familien in Armut, um Kinder und ältere Menschen mit schwachem Immunsystem vor einer Übertragung des Corona-Virus zu schützen.


„Um das Coronavirus zu bekämpfen, müssen wir alle gemeinsam handeln. So wie in Luxemburg muss diese Pandemie weltweit mit Nachdruck und Verantwortung bekämpft werden – auch und vor allem in Ländern mit fehlender flächendeckender medizinischer Versorgung“, so Patrick Reinert.


Die Kindernothilfe Luxembourg bittet um Spenden, um mit ihren lokalen Partnern bedürftige Familien während der Coronavirus-Krise zu unterstützen und um Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen zur Coronaeindämmung umzusetzen.


Spendenkonto Kindernothilfe Luxembourg:

BGL BNP Paribas LU50 0030 4812 1330 0000 BIC: BGLLLULL


Weitere Informationen und Online-Spenden unter: www.kindernothilfe.lu