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„Kneepfabrik“ in Echternach: Kein Verscherbeln des Tafelsilbers!

„Kneepfabrik“ in Echternach:
Kein Verscherbeln des Tafelsilbers!

„déi gréng Eechternoach“ sind gegen die seitens des Gemeinderates geplante Versteigerung der „Kneepfabrik“.

Dieses im Jahre 1911 errichtete Gebäude beinhaltet so viel an Eechternoacher Erinnerungen, dass eine Versteigerung zu welchen Zwecken auch immer, eine politische Fehlentscheidung darstellt.

Es gehört zur elementarsten Philosophie innerhalb der Gemeindepolitik, dass man sein „Tafelsilber“ nicht verscherbelt. Die „Kneepfabrik“ ist Eechternoacher „Tafelsilber“!

„déi gréng Eechternoach“ sprechen sich eindeutig gegen die Versteigerung der „Kneepfabrik“ aus.

„déi gréng Eechternoach“ wollen prüfen ob bei einer Neugestaltung des Areals „Bus-Bahnhof“, die „Kneepfabrik“ sich nicht als Standort für ein innovatives kommunales Projekt wie z.B. im Bereich der Freizeit oder außerschulischen Aktivitäten eignen kann.

Wir sind der Ansicht, dass die Zukunft der „Kneepfabrik“ in einem Gesamtkonzept einer Neugestaltung des Areals „Bus-Bahnhof“ geklärt werden muss. Klar definierte Bauregeln müssen in einem PAP (Plan d’aménagement particulier) festgelegt werden.

Solange die verschiedenen öffentlichen kommunalen Nutzungsalternativen nicht ausführlich geprüft sind und als Entscheidungsgrundlage vorliegen, sollte der aktuelle Schöffen- und Gemeinderat von ihrer Absicht einer Versteigerung der „Kneepfabrik“ Abstand nehmen.
Eine definitive Entscheidung gehört in die Kompetenz des neuen Gemeinderates.

(Mitgeteilt von „déi gréng Eechternoach“ 29.9.2011)