Change Edition

„Mateneen Doheem“ will verstärkt Öffentlichkeitsarbeit leisten


Eingangs der statuarischen Generalversammlung der 1989 gegründeten Selbsthilfegruppe „Mateneen Doheem“, die Eltern mit behinderten Kindern oder Jugendlichen unbürokratische, praxisorientierte Informationen und Beratung von Betroffenen zu Betroffenen bietet und darüber hinaus Freizeitaktivitäten organisiert, zeigte sich Präsidentin Sonja Lefèbre-Morbus erfreut über die dauerhafte Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club Diekirch-Ettelbrück.

Die erste finanzielle Unterstützung von Seiten des Rotary Club habe man bereits 1995 erhalten und die Unterstützung gipfelte 1999 im Erhalt eines behindertengerechten Fahrzeuges. Die erste Spende für die Vereinigung sei aber 1990 von den „Wëntger Theaterfrënn“ gekommen, so Sonja Lefèbre weiter. Was das Sonnenhaus in Clerf betraf, ein „Centre de jour pour personnes polyhandicapées“ das am 15. November vergangenen Jahres eingeweiht wurde, so war zu erfahren, dass im November die ersten vier Besucher aufgenommen wurden.

Bereits seit 1995 haben die Verantwortlichen von „Mateneen doheem“ sich um eine solche Tagesstruktur, die Familien mit behinderten Kindern oder Jugendlichen entlasten soll bemüht. Die Verwaltung des Sonnenhaus wurde von der „Association des Partens d’Enfants Menatlement Handicapés“ übernommen, da die Mitglieder von „Mateneen doheem“ alle auf ehrenamtlicher Basis arbeiten. Noch seien einige der 20 Plätze im Sonnenhaus frei und Interessierte können sich unter der Telefonnummer 37 91 91 1 oder über die Email-Adresse apemh@apemh.lu informieren.

Die Vereinigung plant in diesem Jahr u.a. einen Ferienaufenthalt in einem behindertengerecht eingerichteten Hotel auf Teneriffa, eine Reise zum Europapark in Rust und den Besuch des Musical Cats. Zudem soll verstärkt Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden. Im Vorstand von „Mateneen doheem“ sind Präsidentin Sonja Lefèbre-Morbus, die Vizepräsidentinnen Linda Malget-Ernster und Christiane Moersch-Schaus, Sekretärin Josiane Gindt-Tholl, Kassiererin Rita Szkolik-Hillmann sowie die Beisitzenden Josée Hoscheid-Reuland, Marguy Mootz-Morbus, Eliane Thiel-Rasky und Marianne Tholl-Hoesdorff tätig. (ast)

Bemerkung:

Bedauerlicherweise ist mir in meinem Bericht vom 28. März ein Interpretationsfehler unterlaufen. Im Aktivitätsbericht von „Mateneen doheem“ war zu lesen: „Depuis son ouverture le 15 novembre 2010, le centre a accueilli ses 4 premiers usagers.“ Das Wort „ouverture“ habe ich fälschlicherweise mit „eingeweiht“ übersetzt, anstatt mit „eröffnet“. Das Sonnenhaus in Clerf wurde am vergangenen 15. November eröffnet, ist aber noch nicht offiziell eingeweiht worden. Ich bitte diesen Fehler zu entschuldigen. (ast)