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(VIDEO) Sicher am Einsatzort ankommen - Blaulicht setzt Physik nicht außer Kraft

Nicht nur Fahranfänger und Mitarbeiter sozialer Einrichtungen nehmen in regelmäßigen Abständen an einem Fahrsicherheitstraining im „Centre de Formation pour Conducteurs“ auf Colmar-Berg Teil. Auch die Frauen und Männer der Feuerwehr und Einsatzzentren üben mit ihren Einsatzwagen den Ernstfall.

Hintergrund: Jeder Feuerwehr besitzt mehrer Fahrzeuge von unterschiedlicher Größe und Gewichtsklasse. Jedes Fahrzeug verhält sich bei Ausweichmanövern oder Notbremsungen anders, vor allem bei Nässe oder Glatteis. Das Handling bei solchen Witterungsverhältnissen konnten die Teilnehmer ausgiebig auf den Pisten auf Colmar-Berg üben.

"Ihr bewegt hier verdammt gefährliches Zeug" betonte Jeff Weirich, Instruktor beim CFC, während dem Theorieunterricht. Es gilt stets sicher mit dem tonnenschweren Gefährt am Einsatzort anzukommen, um dort den in Not geratenen Menschen zu helfen. Unterwegs dorthin sollen möglichst viele Gefahrenquellen ausgeschaltet werden. Denn Blaulicht und Sirene setzen die Physik nicht außer Kraft.

Der eigentliche Einsatz beginnt schon zu Hause, wenn der Pager piept und sich der Feuerwehrmann - oder frau mit dem privaten PKW auf den Weg zum Einsatzzentrum macht. Auch hier gilt es den Stresslevel möglichst niedrig zu halten. Die Kursteilnehmer mussten beim Fahrsicherheitstraining feststellen, dass schon zwei bis drei Stundenkilometer weniger reichen, um den Bremsweg ungemein zu verkürzen.

Teilgenommen hatten dieses Mal die Froschmänner aus Lultzhausen, die Division "Dépollution du lac de la Haute-Sûre", das Einsatzzentrum aus Bettemburg und Wiltz, sowie die Feuerwehr aus Fels und Sassenheim.