Change Edition

Der 80jährige Jos Pesch kennt keine Langweile

Brouch(Mersch): Das „Bricher“-Urgestein Jos Pesch feierte dieser Tage seinen 80. Geburtstag. Der Name „Pesch“ gehört zum Dorf Brouch wie die Kirche und das angrenzende Wirtshaus. So war es nicht verwunderlich, dass der amtierende Bürgermeister Paul Mangen mit seinen Schöffen Christiane Eicher-Karier, Claude Mathekowitsch und Patrick Ludwig sowie Gemeinderätin Laurence Gengler die besten Glückwünsche der Fusionsgemeinde Helperknapp überbrachten.

Das Licht der Welt erblickte Jos Pesch an einem 21. November 1938 als ältester von zwei Söhnen der Eheleute Emile Pesch und Joséphine Pütz. Nach Abschluss der Ackerbauschule arbeitete er im elterlichen Bauernbetrieb, den er späterhin übernahm. Bis zum heutigen Tag ist er noch voll aktiv, sei es im Melkstand oder auf dem Traktor. Gerne erinnert sich der Jubilar an seine Jugendzeit und die damaligen nächtlichen Fußmärsche zu den feucht fröhlichen Festen nach Tüntingen. Am 23.12.1973 trat er mit der Nachbartochter Josée Winandy von der „Brichermillen“ vor den Traualtar. Beide zogen alsdann in das Elternhaus ein. Aus der glücklichen Ehe gingen zwei Söhne, Serge und Guy, hervor. Heute ist die Familie weitergewachsen um zwei Enkelsöhne Nik und Lou, auf die Großvater Jos besonders stolz ist, besonders weil der eine es faustdick hinter den Ohren hat und der Kleine mal so richtig „verbruet“ sein kann.

Neben der vielen Arbeit auf dem Hof nahm sich Jos Pesch immer Zeit für die Belange des Fußballvereins FC Brouch, in dessen Vorstand er als Gründungsmitglied mehr als 30 Jahre aktiv war und heute noch Kassenrevisor ist. Als Bauer mit Leib und Seele interessieren ihn auch mit 80 Jahren noch die Entwicklungen in der modernen Landwirtschaft. Regelmäßig besucht er namhafte Ausstellungen wie die Agritechnica in Hannover, der SIA in Paris und die Foire Agricole hierzulande. Er wolle einfach nicht einrosten, so der rüstige 80-Jährige. Langeweile kennt er nicht.