Change Edition

Vorsorge für die eigene Bestattung

113. Generalversammlung der Flamma

Bonneweg: Für viele Menschen ist der Tod ein schwieriges Thema. Deshalb wird in zahlreichen Familien nicht über Bestattung gesprochen. Allerdings gibt es gute Gründe, Finanzierung und Details der eigenen Beerdigung bereits vorab zu regeln.

Als Mitglied der im Jahre 1906 gegründete „Société pour la propagation de l‘incénaration“ Flamma asbl ist die Feuerbestattung durch die jährlichen Beiträge finanziell und organisatorisch abgesichert. Somit müssen die Angehörigen sich nicht mehr mit den anfallenden administrativen oder finanziellen Fragen, was die Bestattung angeht, beschäftigen. Der statutarische Beitrag für 2019 beträgt 40 Euro pro Person und sieben Euro für Kinder bis zum Abschluss ihrer Studien. Zurzeit zählt die Vereinigung 13 299 Mitglieder.

In seiner Ansprache in der diesjährigen 113. Generalversammlung in den Bonneweger Rotondes betonte Flamma-Präsident Eugène Schmit die wichtige Öffentlichkeitsarbeit und zeigte sich erfreut über die steigende Zahl der Mitbürger, die sich für die Feuerbestattung entscheiden. Durch die Vermittlung der Flamma wurden bis dato insgesamt 14 840 Einäscherungen vorgenommen.

Im Jahre 2018 wurden 330 Mitglieder im Krematorium in Hamm eingeäschert. Angesichts dieser Zahlen empfiehlt die Flamma, mittelfristig den Bau eines zusätzlichen Ofens vorzusehen und die Personaleffektive im Krematorium zu erhöhen, um den trauernden Familien einen angemessenen Empfang zu gewährleisten.

Neu in den Verwaltungsrat wurde Albert Brück aufgenommen, so dass sich der Vorstand jetzt zusammensetzt aus Präsident Eugène Schmit, Vize-Präsident Edouard Kutten, Kassierer Georges Feyerstein, beigeordneter Kassierer Alain Fickinger, Sekretär Marc Seiler, beigeordnete Sekretärin Maggy Nickels sowie den Mitgliedern Armand Drews, Fernand Levy, Marianne Morbach, Jean Schiltz und Albert Brück. Jean Regenwetter ist Ehrenpräsident. Im Rahmen der Zukunftsperspektiven wurde eine mittelfristige Erneuerung und Verjüngung des Verwaltungsrates angedacht und die Mitglieder eingeladen, mit ihrer Kandidatur die Zukunft und Nachhaltigkeit der Vereinigung sicherzustellen.

In einer einstimmig angenommenen Resolution lädt die Flamma alle Gemeinden ein, dem interkommunalen Syndikat SICEC als Verwalter des Krematoriums in Hamm beizutreten, um ihre Solidarität zu beweisen. Auch sollte das Begraben der Asche ohne Urne in den offiziellen Streuwiesen und Waldfriedhöfen durch Gesetz geregelt werden.