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Thérèse Rasqui-Cottong wird schon 80

Als die junge Thérèse Cottong aus Lintgen den „Schmatte Jos“ aus Böwingen/Attert nach einem „Pompjeesfest“ in Kruchten auf ihrem „Quikly“ mitnahm, hat alles angefangen. Am 23. April 1960 haben beide geheiratet, zwei Mädchen und drei Jungen bekommen und sind jetzt stolze Großeltern von neun Enkeln und zwei Urenkeln. Thérèse Cottong kam an einem 7. Dezember des Jahres 1938 in Lintgen als Zwilling zur Welt in einer Familie mit fünf Geschwistern. Anlässlich einer kleinen Geburtstagsfeier überbrachten dieser Tage Bürgermeister Paul Mangen und die Schöffen Christiane Eicher-Karier, Claude Mathekowitsch und Patrick Ludwig die Glückwünsche der Fusionsgemeinde Helperknapp. Die dynamische Jubilarin wusste viel aus ihrem Leben zu erzählen, von der Haushaltsschule auf dem „Fieldgen“, dem Internat und dem schrecklichen Heimweh, wodurch sie die Schule verließ und im elterlichen Bauernbetrieb arbeitete. Mit 16 Jahren fuhr sie bereits Traktor, was damals nicht üblich war und schon gar nicht für Mädchen. Als gesellschaftlich frohe Person erinnert sie an lange Abende mit Familie und Freunden auf der Treppe vor ihrem Heimathaus und das Harmonika-Spiel ihres Bruders, das gemeinsame Singen und Geschichten-Erzählen. Die energische Mopedfahrerin zog damals mit ihrem „Schmatt aus der Schleid“ nach Böwingen neben die Attert-Brücke und die ehemalige Zugstrecke „Atertlinn“. Demnächst wird die Diamentene Hochzeit gefeiert. Beide waren stets im Dorfleben beteiligt und sind zurzeit immer noch bei dem von der lokalen Amiperas-Sektion organisierten Kartenspielen mit vollem Einsatz dabei.