Change Edition

Vier Musikgruppen beim Abschlusskonzert des „Festivals junger Talente“

Das traditionelle „Fréijoersconcert“ der Bartrenger Musek fand diesmal im Rahmen der ersten Edition des Festivals junger Talente statt. Daher räumte der Dirigent Claude Origer sowohl dem neu gegründeten und für Anfänger gedachten Schülerorchester der Bartringer Musikschule als auch dem „Jugendensembel“ der Bartringer Musek eine angemessene Spielzeit ein. Die jungen Musikanten konnten somit ihr bereits erworbenes Können unter Beweis stellen. Im weiteren Verlauf des Konzertes bot die Bartrenger Musek ein das Publikum mitreißendes Programm: The Parade of the Wooden Warriors (Adam Gorb), Rollercoaster (Otto Schwarz), In the Stone (Maurice White), Auszüge aus der Filmusik „Robin Hood, Prince of Thieves“ (Michael Kamen), Caruso (Lucio Dalla), Benny Goodman Memories (Naohiro Iwai). Das jugendliche „10 AM Brass Quintet“ des Escher Konservatoriums hatte die Rolle des Solisten übernommen: Daniel Migliosi und Ben Bley (Trompeten), Jo Braun (Horn), Yannik Mersch (Posaune) sowie Tom Pessers (Bassposaune). Es glänzte besonders in „Mascarade“ von Serge Lancen, dessen Werk musikalische Versionen berühmter Masken inszeniert, und in „Trinity“ von Jérôme Naulais mit seinem feierlichen Beginn, einem ganz romantischen Mittelteil und einem klassischen Schluss. Florence Delvigne und Céline Evrard hatten die Solistenparts für Klarinetten in Gilbert Tinners Werk „Clari-Nuts“ übernommen und ernteten wohl verdienten Applaus von Seiten des Publikums. Guy Weirich, Präsident der ArcA-Kommission, die zusammen mit der Jugendkommission (Präsident: Youri De Smet) das Festival organisiert hatte, und Monique Smit-Thijs, Schöffin der Gemeinde Bartringen, blickten in ihren Ansprachen zum Schluss des Konzertes mit großer Genugtuung auf das Festival junger Talente zurück und wünschten sich weitere Auflagen. Nach einem langen Abend beschloss die Bartrenger Musek ihr Konzert mit einem „Deep Purple Medley“, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.


Foto: Philippe Schaack

Text: Guy Weirich