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Piusverband tagte in Aspelt

Am vergangenen Donnerstag, dem 18. Oktober 2012, hatte der Piusverband die Delegierten seiner ihm angeschlossenen Vereine des Bezirks Luxemburg zu einer Versammlung nach Aspelt geladen. Eingangs begrüsste der Präsident des lokalen Kirchenchores die hohen Gäste, bedankte sich für die Ehre, das Treffen gestalten zu dürfen und setzte in Aussicht, auch weiterhin dem Verband eine organisatorische Hilfe sein zu wollen.
Präsident Albert Brauch ging in seinem Referat schonunglos alle dem Verband bekannten Probleme in Sachen Mitgliederschwund an, ohne jedoch eine Patentlösung zur Gegensteuerung anbieten zu können. Vieles sei hier in den letzen Jahren falsch gelaufen, angefangen beim (fast) inexisten Musikunterricht in den Schulen bis zum Wegbleiben der Gläubigen in der Kirchengemeinde, was sich natürlich negtiv auf die Sängerschar ausübt. Aufgeben ist jedoch nicht angesagt! Nachdenken und neue Wege finden schon. Und dazu den nötigen Mut aufbringen, das ist die Herausforderung der Zukunft.
Diakon Léon Weber überbrachte die Grussbotschaft der Diakonie, nicht ohne mit etwas Stolz die gute Zusammenarbeit mit sämtlichen Kirchenchören im Pfarrverband Frisingen, Bettemburg, Howald hervor zu heben.
Schöffe Aloyse Schiltz beteuerte, als langjähriger Sänger die Probleme nicht nur der Kirchenchöre "in puncto" Nachwuchs zu kennen. Auch verwies er darauf, die im Lande lebenden nicht Luxemburger besser ein zu binden, zwecks Verhinderung paralleller Strukturen, welche jeder Form von Integration diametral gegenüber stehen. Es soll zusammen wachsen, was zusammen lebt, so sein Motto!
Der Abend klang aus bei einem von der Gemeinderverwaltung gestifteten Ehrenwein, zu welchem der lokale Gesangverein belegte Brötchen anbot.