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Zweite Runde der US Open: Muller: "Die Enttäuschung ist riesig"
Sport 31.08.2017 Aus unserem online-Archiv

Zweite Runde der US Open: Muller: "Die Enttäuschung ist riesig"

Gilles Muller verlor immer wieder den Faden.

Zweite Runde der US Open: Muller: "Die Enttäuschung ist riesig"

Gilles Muller verlor immer wieder den Faden.
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Sport 31.08.2017 Aus unserem online-Archiv

Zweite Runde der US Open: Muller: "Die Enttäuschung ist riesig"

Joe TURMES
Joe TURMES
Gilles Muller ist überraschend in der zweiten Runde der US Open ausgeschieden. Gegen den Italiener Paolo Lorenzi unterlag der Linkshänder nach einer schwachen Leistung in vier Sätzen.

(jot) - Gilles Muller (Weltranglistenposition: 23) ist überraschend in der zweiten Runde der US Open ausgeschieden. Gegen den Italiener Paolo Lorenzi (40) unterlag der Linkshänder nach einer schwachen Leistung in vier Sätzen mit 7:6 (7:4), 3:6, 6:7 (4:7) und 3:6.

"Die Enttäuschung ist riesig. Vieles, wenn nicht sogar alles an meinem Spiel war nicht gut. Ich muss nun die Niederlage mit meinem Team mit etwas Abstand analysieren. Ich muss froh sein, dass ich angesichts meiner schlechten Leistungen noch zumindest die erste Runde bei diesem Grand-Slam-Turnier überstanden habe", lautete die Reaktion des Luxemburgers.

Guter Start

Dabei war er gut gestartet. Der 34-Jährige gewann den ersten Satz mit 7:6 (7:4). "Mulles" war ein Break zum 3:1 gelungen und Lorenzi hatte bei gegnerischem Aufschlag auf 3:4 verkürzt. Somit entschied der Tiebreak, den sich Muller nach vier Minibreaks mit 7:4 sicherte. Nach 56 Minuten hatte der Linkshänder den ersten Satz in der Tasche.

Im zweiten Durchgang verlor der zweifache Familienvater dann allerdings den Faden. Er geriet schnell mit 0:5 (!) in Rückstand, nachdem seinem Gegner Breaks zum 0:2 und 0:4 gelungen waren. Muller kam noch einmal auf 3:5 heran. Ihm bot sich sogar noch eine Breakchance zum 4:5, die Lorenzi jedoch abwehren konnte. Anschließend machte der Italiener den 6:3-Satzgewinn perfekt. Der zweite Durchgang hatte 39 Minuten gedauert.

Tiebreak und schnelles Break brechen Muller das Genick

Im dritten Durchgang konnte sich keiner der beiden Kontrahenten ein Break sichern und dies, obwohl der erste Aufschlag bei Muller nur in 35 Prozent der Fälle kam. Lorenzi wirkte präsenter und selbstbewusster und sicherte sich den dritten Satz dank zweier Minibreaks im Tiebreak dann auch mit 7:6 (7:4).

Im vierten Durchgang musste "Mulles" dann ein frühes Break zum 0:2 aus seiner Sicht hinnehmen. Lorenzi ließ in der Folge nichts mehr anbrennen und gewann den vierten Satz mit 6:3 und damit die Begegnung gegen den an 19 gesetzten Luxemburger. Nach drei Stunden und 28  Minuten war das Aus des Wimbledon-Viertelfinalisten besiegelt. Letztlich hatte er 17 Punkte weniger als sein Gegner (150) erzielt. Ein schwacher Aufschlag und eine schlechte Körpersprache waren zwei der Hauptgründe für die Niederlage.


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