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Majerus und Grethen sind die Sportler des Jahres
Sport 2 3 Min. 03.12.2021
Awards Night

Majerus und Grethen sind die Sportler des Jahres

Christine Majerus und Charel Grethen setzen sich in diesem Jahr durch.
Awards Night

Majerus und Grethen sind die Sportler des Jahres

Christine Majerus und Charel Grethen setzen sich in diesem Jahr durch.
Fotos: Christian Kemp
Sport 2 3 Min. 03.12.2021
Awards Night

Majerus und Grethen sind die Sportler des Jahres

Christine Majerus darf zum siebten Mal jubeln, Charel Grethen wird erstmals zum Sportler des Jahres gewählt. Auch Luc Holtz freut sich.

(bob/jan/ak) - Christine Majerus und Charel Grethen sind die Sportler des Jahres. Die Radfahrerin triumphiert zum bereits siebten Mal und zieht mit der ewigen Rekordhalterin Jeanny Dom gleich, während der Leichtathlet zum ersten Mal an der Spitze steht.

Dies wurde bei der am Freitagabend übertragenen Awards Night bekannt, bei der neben Sportspress.lu-Präsident Petz Lahure und Nico Keiffer auch Tennisspielerin Mandy Minella auf der Bühne stand und moderierte. Coronabedingt fand in diesem Jahr zwar keine Gala statt, die Sendung wurde dennoch im Casino 2000 in Mondorf aufgezeichnet.

„Es ist eine große Ehre, den Titel der Sportlerin des Jahres erneut gewonnen zu haben und mit Jeanny Dom gleichzuziehen,“ freut sich Majerus über die Trophäe. Die Fahrerin des niederländischen WorldTour-Teams SD Worx wurde 2021 erneut Luxemburgische Meisterin im Straßenrennen und Zeitfahren – Titel, die sie scheinbar abonniert hat.

Christine Majerus freut sich über die erneute Auszeichnung.
Christine Majerus freut sich über die erneute Auszeichnung.
Foto: sportspress.lu/apart TV

Die Cyclocross-WM schloss sie mit einem beachtlichen zehnten Platz ab. Ihren einzigen Saisonsieg fuhr sie beim Omloop van de Westhoek ein. Bei Olympia in Tokio reichte es am Ende eines schwierigen Rennens für einen guten 20. Platz, aber ihr persönlicher Saisonhöhepunkt sei der Start bei der Frauen-Premiere von Paris-Roubaix gewesen.

Unglücklicherweise wurde die Luxemburgerin durch einen Fehler einer Konkurrentin in einen Sturz verwickelt, und kam am Ende nicht über Platz elf hinaus.

Die Ergebnisse der Wahl zur Sportlerin des Jahres.
Die Ergebnisse der Wahl zur Sportlerin des Jahres.
Foto: sportspress.lu/apart TV

Für Grethen ist es der erste Triumph. „Es ist eine große Ehre. Das zeigt mir, dass viele Jahre voller Arbeit am Ende doch belohnt werden“, sagt der Leichtathlet.

Am 5. August lief Grethen im olympischen Halbfinale über 1. 500 m in einer Fabelzeit über die Ziellinie. In 3'32''86 verbesserte er nicht nur seinen eigenen Landesrekord um fast vier Sekunden, sondern qualifizierte sich auch noch für das Finale. Am Ende schloss er den Wettbewerb unter den besten Läufern des Planeten als Zwölfter ab.

Charel Grethen im Gespräch mit Mandy Minella und Nico Keiffer.
Charel Grethen im Gespräch mit Mandy Minella und Nico Keiffer.
Foto: sportspress.lu/apart TV

 „Ich war in dem Moment selbst überrascht“, erinnert sich der Luxemburger. „Es ist immer noch ein besonderes Gefühl – und ich werde regelmäßig darauf angesprochen.“ 

Charel Grethen behauptet sich zum ersten Mal.
Charel Grethen behauptet sich zum ersten Mal.
Foto: sportspress.lu/apart TV

Luc Holtz durfte gleich zwei Mal jubeln. Der 52-Jährige wurde zum Trainer des Jahres und die FLF-Auswahl zur Mannschaft des Jahres gewählt. „Das ist die Belohnung für die vom gesamten Trainerstab geleistete Arbeit. Ein Coach ist ohne sein Team nichts wert. Die Entwicklung der Spieler hat dazu beigetragen, dass ich diesen Titel bekommen habe“, erklärt Holtz, der bereits 2019 gewonnen hatte.

Luc Holtz setzt sich unter anderem gegen Camille Schmit durch.
Luc Holtz setzt sich unter anderem gegen Camille Schmit durch.
Foto: sportspress.lu/apart TV

Auch die FLF-Auswahl erinnert sich noch gut an den jüngsten Erfolg im Jahr 2017, danach siegten Düdelingens Fußballer zwei Mal.

Laurent Jans und Co. haben sich 2021 in der WM-Qualifikation auswärts mit 1:0 gegen Irland durchgesetzt und siegten zwei Mal gegen Aserbaidschan (2:1 und 3:1), wobei der Auswärtssieg am 11. November war und somit nicht mehr für die Wahl berücksichtigt werden durfte. „Das war eine gelungene Kampagne“, sagt FLF-Präsident Paul Philipp.

Die FLF-Auswahl erhält die meisten Stimmen.
Die FLF-Auswahl erhält die meisten Stimmen.
Foto: sportspress.lu/Jeff Lahr

Einige Preisträger standen schon vor der Awards Night fest. Der 17-jährige Fußballer Yvandro Borges und die ein Jahr jüngere Triathletin Mara Krombach wurden mit dem Prix du Jeune Espoirs ausgezeichnet.

Freuen konnte sich auch Tom Habscheid. Der Leichtathlet, der seine internationale Laufbahn in diesem Jahr beendet hat, erhielt den Prix Sport et Handicap.

Tom Habscheid wird für seine erfolgreiche internationale Laufbahn ausgezeichnet.
Tom Habscheid wird für seine erfolgreiche internationale Laufbahn ausgezeichnet.
Foto: Jeff Lahr/sportspress.lu

Der ehemalige Generalsekretär des luxemburgischen Sportpresseverbandes, Paul Wagner, der am 14. August kurz vor seinem 80. Geburtstag verstarb, wurde posthum mit dem Prix d'Honneur geehrt.

Agny Wagner-Krecké nimmt den Preis für ihren verstorbenen Ehemann entgegen.
Agny Wagner-Krecké nimmt den Preis für ihren verstorbenen Ehemann entgegen.
Foto: Jeff Lahr/sportspress.lu


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