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Spanien fertigt Italien ab
Sport 2 Min. 03.09.2017 Aus unserem online-Archiv
WM-Qualifikation

Spanien fertigt Italien ab

Isco lieferte gegen Italien eine Galavorstellung ab.
WM-Qualifikation

Spanien fertigt Italien ab

Isco lieferte gegen Italien eine Galavorstellung ab.
Foto: AFP
Sport 2 Min. 03.09.2017 Aus unserem online-Archiv
WM-Qualifikation

Spanien fertigt Italien ab

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Spanien ist auf dem besten Weg zur Fußball-WM 2018. Im wegweisenden Spiel gegen Italien gewinnen die Iberer sicher. Bitter sieht es unterdessen für Österreich aus. Sehr spannend ist die Situation in der Gruppe I.

(sid) - Italiens Torwart-Legende Buffon bangt um seine sechste WM-Endrunde. Der viermalige Fußball-Weltmeister Italien (16 Punkte) verlor am Samstag in Madrid gegen Spanien 0:3 und muss wahrscheinlich als Gruppenzweiter in den Play-offs Mitte November um die WM-Teilnahme 2018 in Russland spielen.

Spanien (19) kann dagegen nach dem Sieg gegen die "Squadra Azzurra" langsam für Russland planen. Der Weltmeister von 2010 hat vor den letzten drei Spieltagen in der Gruppe G drei Punkte Vorsprung vor Italien und mit Liechtenstein, Albanien und Israel machbare Gegner vor der Brust.

Mittelfeldspieler Isco vom Champions-League-Sieger Real Madrid, besiegelte die erste Niederlage der Italiener in der Qualifikation mit einem Doppelpack (14.' und 40.') schon vor der Pause. Das dritte Tor erzielte Morata (77.'). Im Hinspiel im Oktober hatten sich beide Teams 1:1 in Turin getrennt. Italien, das sich im EM-Achtelfinale im vergangenen Jahr in Frankreich noch mit 2:0 durchgesetzt hatte, hat zuletzt 1958 eine WM-Endrunde verpasst.

Tabellendritter ist Albanien (12) nach dem 2:0 gegen Schlusslicht Liechtenstein (0) mit vier Punkten Rückstand. Israel (9) hat nach dem 0:1 gegen Mazedonien (6) nur noch theoretische Chancen. 

Serbien bleibt ohne Niederlage

In der Gruppe D steht Österreich (8) kurz vor dem WM-Aus. Die Mannschaft von Trainer Marcel Koller verlor in Wales 0:1 und hat vor den letzten drei Partien fünf Zähler Rückstand auf den Tabellenzweiten Irland (13). Wales (11) sprang dagegen durch das Tor von Woodburn (74.') mit dem ersten Sieg nach sechs Unentschieden auf zwei Punkte an die Iren (13) heran.

Gacinovic führte Serbien (15) zum vierten Sieg. Der Tabellenführer gewann gegen Schlusslicht Moldawien (2) souverän mit 3:0 und hat zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger Irland, der in Georgien (4) nur 1:1 spielte.

Gacinovic (20.') brachte Serbien in Belgrad in Führung und legte kurz darauf das 2:0 für Kolarov (30.') auf. Mitrovic (81.') stellte den Endstand her. Duffy (4.') vom Premier-League-Aufsteiger Brighton and Hove Albion brachte die Iren früh in Führung. Die Gäste glichen durch Qazaishvili (34.') aus.

Island muss zittern

Ebenfalls zittern müssen die Isländer (13), die sich erstmals für eine WM qualifizieren wollen. Der EM-Viertelfinalist unterlag in Tampere gegen Finnland (4) mit 0:1 und rutschte auf den dritten Platz in der Gruppe I ab. Ring besiegelte mit seinem Tor bereits in der achten Minute die zweite Niederlage der Isländer, die bei der EM 2016 in Frankreich für Furore sorgten. Für Finnland war es der erste Sieg in der laufenden WM-Qualifikation.

Die Tabellenführung übernahm die Ukraine (14) nach dem 2:0 gegen die Türkei (11). Der bisherige Spitzenreiter Kroatien wurde durch Starkregen gestoppt. Das Heimspiel gegen Schlusslicht Kosovo in Zagreb musste nach 27' beim Stand von 0:0 wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochen werden.

Die neun Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Endrunde, die acht besten Tabellenzweiten spielen in den Play-offs vier weitere WM-Teilnehmer aus.


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