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WM-Qualifikation: Luxemburg triumphiert gegen Weißrussland
Torschütze Daniel da Mota (l.) bejubelte seinen Treffer mit Olivier Thill und Mathias Jänisch (r.).

WM-Qualifikation: Luxemburg triumphiert gegen Weißrussland

Foto: Yann Hellers
Torschütze Daniel da Mota (l.) bejubelte seinen Treffer mit Olivier Thill und Mathias Jänisch (r.).
Sport 2 Min. 31.08.2017

WM-Qualifikation: Luxemburg triumphiert gegen Weißrussland

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Luxemburg hatte sich im Vorfeld Chancen ausgerechnet und diese genutzt: In der WM-Qualifikation bezwang die FLF-Auswahl Weißrussland mit 1:0.

(DW) - Luxemburg hat es geschafft und in der WM-Qualifikation einen Sieg eingefahren. Gegen das schwache Weißrussland erzielte da Mota in der 60.' den entscheidenden Treffer zum 1:0 - trotz einer langen Verletztenliste in der FLF-Auswahl. Es ist der erste Erfolg in der WM-Qualifikation seit dem Sieg 2013 gegen Nordirland (3:2).

Luxemburg kam vor einer tristen Zuschauerkulisse im Stade Josy Barthel besser in die Partie. Die FLF-Auswahl hatte Ball und Gegner in den ersten 20 Minuten im Griff, konnte aus dem Chancenplus aber keinen Profit ziehen. Vor allem nach Ballverlusten hatte Weißrussland Probleme und ließ große Lücken. Allerdings hatten die Gäste Glück, dass die Luxemburger im Umschaltspiel zu ungenaue Pässe spielten.

Dies sollte ein Problem für das Team von Trainer Luc Holtz bleiben. Die Weißrussen kamen immer besser in die Partie, was auch durch zahlreiche Fehlpässe und unnötige Ballverluste der Luxemburger begünstigt wurde. Torhüter Joubert war allerdings ein starker Rückhalt. Besonders in der 21.' Minute zeichnete er sich mit einer Parade gegen Gordeichuck aus.

Luxemburg wurde immer schwächer, den Zuschauern bot sich nicht unbedingt eine gute Partie. Kurz bevor es mit 0:0 in die Pause ging, gab es noch eine Schrecksekunde: Marvin Martins prallte im eigenen Strafraum mit Politevich zusammen, beide Spieler bluteten am Kopf und mussten behandelt werden.

Weißrussland trifft die Latte und den Pfosten

In der zweiten Hälfte wurde die Partie wieder besser. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Die erste ganz große Chance bot sich den Weißrussen in der 52.'. In einer Aktion trafen die Gäste zwar den Pfosten und die Latte, aber nicht das Tor. Im direkten Gegenzug hätte Luxemburg per Konter glänzen können, doch da Mota spielte einen zu schlampigen Pass.

In den darauffolgenden zwei Minuten hatte Luxemburg durch da Mota und einen weiteren Konter zwei gute Chancen, die es nicht verwerten konnte. Doch schlussendlich sollte Luxemburg für die Drangphase belohnt werden: Jänisch flankte von links auf Joachim, der den Ball per Kopf in die Mitte auf da Mota legte. Dieser schoss mit einem Volley zum 1:0 ein (60.').

Fortan hatten beide Mannschaften ihre Chancen. Nur wenige Minuten nach dem Gegentreffer setzten die Weißrussen einen Kopfball knapp über das Tor von Joubert. Auf Luxemburger Seite sorgte Olivier Thill mit einem direkten Freistoß aus 30 m für Gefahr, scheiterte in der 86.' aber ganz knapp.

Die Weißrussen schafften es auch in den vier Minuten Nachspielzeit nicht mehr, zum Ausgleich zu kommen und mussten Luxemburg beim Jubeln zusehen.


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