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WM-Qualifikation: FLF-Auswahl verliert nach begeisternder zweiter Hälfte
Sport 1 06.09.2016

WM-Qualifikation: FLF-Auswahl verliert nach begeisternder zweiter Hälfte

Aurélien Joachim (r.), hier gegen Ivelin Popov, erzielte zwei Treffer.

WM-Qualifikation: FLF-Auswahl verliert nach begeisternder zweiter Hälfte

Aurélien Joachim (r.), hier gegen Ivelin Popov, erzielte zwei Treffer.
Foto: Reuters
Sport 1 06.09.2016

WM-Qualifikation: FLF-Auswahl verliert nach begeisternder zweiter Hälfte

Daniel WAMPACH
Daniel WAMPACH
Luxemburg hat das WM-Qualifikationsspiel in Bulgarien mit 3:4 verloren. Dabei gelang es dem FLF-Team nach einem Rückstand, das Spiel zu drehen.

(DW) - Luxemburgs Fußball-Nationalmannschaft musste sich zum WM-Qualifikationsauftakt in Sofia geschlagen geben. Gegen Gastgeber Bulgarien setzte es eine 3:4-Niederlage.

In der 16.' ging Bulgarien durch einen Distanzschuss von Rangelov in Führung. Luxemburg hielt dagegen, ohne sich zwingende Torchancen herauszuspielen. So ging es mit dem Rückstand in die Pause.

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Innerhalb von nur drei Minuten sollte die FLF-Auswahl das Spiel in der zweiten Hälfte drehen. Joachim zeichnete sich dabei als Doppeltorschütze aus (60.', 62.'). Zunächst brachte er mit etwas Glück den vom eingewechselten Turpel zugespielten Ball nach einem Zweikampf mit Bulgariens Torwart Stoyanov über die Linie.

Zwei Minuten später spielte Joachim einen Verteidiger bei einem Konterangriff geschickt aus, um den Ball an Stoyanov vorbei ins Tor zu schlenzen.

Verrückte Schlussphase

Doch im Anschluss bekam Luxemburg zunehmend Probleme, nur drei Minuten nach dem Führungstreffer fiel - mit sehr unglücklicher Beteiligung von Joachim - der Ausgleich durch Marcelinho.

Bulgarien war nun die drückende Mannschaft, spielte sich mehr und mehr Chancen heraus. In der 79.' nutzte Popov die Gelegenheit mit einem Freistoß aus 18 m und ließ Torhüter Joubert keine Chance.

In der Nachspielzeit kam dann Freude im Luxemburger Lager auf: Bohnert erzielte seinen ersten Länderspieltreffer (90.+1.') nach einem äußerst starken Pass von Jans aus dem Mittelfeld, nur eine Minute später gelang den Bulgaren dann der 4:3-Siegtreffer durch Tonev.

Auch zwei Eckstöße in der letzten Minute konnte Luxemburg nicht mehr zum Punktgewinn nutzen.

Holtz: "Ein Punkt wäre gerecht gewesen"

Nach dem Spiel erklärte Nationaltrainer Luc Holtz: "Wir haben alles versucht, um den Gegner nicht bis vor unser Tor zu lassen und Chancen zu vermeiden. Ich stehe immer noch unter Schock, so etwas habe ich noch nie gesehen. Aus zwei Torchancen haben die Bulgaren vier Treffer gemacht."

Das Ergebnis konnte der 47-Jährige noch nicht bewerten: "Es fällt mir sehr schwer, weil ich ansonsten viel Positives gesehen habe. Drei Auswärtstreffer zu erzielen, ist für Luxemburg etwas Besonderes."

Mit Turpel und Bohnert wechselte Holtz zwei Spieler ein, die einen guten Eindruck hinterlassen konnten. "Beide sind gut ins Spiel gekommen und waren an Treffern beteiligt, aber ich muss dem Kollektiv ein Lob aussprechen. Es wäre gerecht gewesen, wenn wir mit einem Punkt nach Hause gefahren wären."



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