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WM-Qualifikation: Deutschland siegt im Eiltempo
Sport 11.10.2016

WM-Qualifikation: Deutschland siegt im Eiltempo

Thomas Muller (r.) und die DFB-Auswahl setzten sich vor heimischer Kulisse mit 2:0 gegen Nordirland um Oliver Norwood in Hannover durch.

WM-Qualifikation: Deutschland siegt im Eiltempo

Thomas Muller (r.) und die DFB-Auswahl setzten sich vor heimischer Kulisse mit 2:0 gegen Nordirland um Oliver Norwood in Hannover durch.
Foto: Reuters
Sport 11.10.2016

WM-Qualifikation: Deutschland siegt im Eiltempo

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft feierte auch in der dritten Qualifikationspartie einen Sieg. England kam dagegen in Slowenien nicht über ein Unentschieden hinaus.

(sid) - Drittes Spiel, dritter Sieg: Deutschland marschiert weiter im Eiltempo durch die Qualifikation für die WM 2018. Nach dem 2:0 gegen EM-Achtelfinalist Nordirland hat das DFB-Team die maximale Ausbeute von neun Punkten nach den Spielen gegen die drei vermeintlich stärksten Gegner – und das ohne Gegentor.

Nach der zähen Ausscheidung zur EM scheint diese Qualifikation für die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw zum Spaziergang zu werden. Auch im letzten Pflichtspiel des Jahres am 11. November in San Marino sind die drei Punkte fest eingeplant. Löw, mit dem DFB-Präsident Reinhard Grindel unbedingt noch vor der WM verlängern will, durfte nach den Toren von Draxler (13.') und Khedira (17.') den 94. Sieg in seinem 141. Länderspiel bejubeln.

Löw knackt Bestmarke

Nach offizieller DFB-Zählung hat er dadurch den Siegrekord von Sepp Herberger eingestellt. Offensiv zeigte Deutschland gestern in Hannover, wohin das DFB-Team elf Monate nach dem wegen eines Terror-Verdachts abgesagten Duells mit den Niederlanden zurückkehrte, erneut teilweise begeisternden Fußball. Defensiv wirkte das Team bei den wenigen Vorstößen der Nordiren aber nicht immer sattelfest. Löw vertraute dem gleichen Team, das gegen Tschechien in Hamburg geglänzt hatte.

Die Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz von Gündogan erfüllten sich somit nicht. Der Mittelfeldspieler, der nach fast einjähriger Verletzungspause bei seiner Einwechslung gegen die Tschechen sein Comeback in der Nationalmannschaft gegeben hatte, kam aber zumindest nach der Pause für Özil.

England kam in Slowenien nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Sturridge und Co. zeigten sich zwar bemüht, gegen die kompakte Abwehr der Gastgeber fand das ambitionierte Team jedoch keine Lösung. Dennoch bleibt die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate an der Tabellenspitze. Die Engländer haben nun sieben Punkte auf dem Konto.


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