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WM-Endspurt in der Formel 1: Hamilton will kein übertriebenes Wagnis eingehen
Sport 2 Min. 28.10.2016

WM-Endspurt in der Formel 1: Hamilton will kein übertriebenes Wagnis eingehen

Lewis Hamilton hat noch längst nicht aufgegeben.

WM-Endspurt in der Formel 1: Hamilton will kein übertriebenes Wagnis eingehen

Lewis Hamilton hat noch längst nicht aufgegeben.
Foto: AFP
Sport 2 Min. 28.10.2016

WM-Endspurt in der Formel 1: Hamilton will kein übertriebenes Wagnis eingehen

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Nico Rosberg ist ganz nah dran. Schon am Sonntag könnte er erstmals Weltmeister werden. Das möchte Teamkollege Lewis Hamilton verhindern. Der GP von Mexiko verspricht reichlich Spannung.

(dpa) - Lewis Hamilton (305 Punkten) will im sich immer weiter zuspitzenden WM-Duell mit Nico Rosberg (331) keine übertriebenen Wagnisse eingehen. „Ich denke nicht, dass ich mehr Risiko eingehen werde als ich es sonst tue“, sagte der britische Mercedes-Pilot vor dem drittletzten Grand Prix dieser Saison am Sonntag (20 Uhr Luxemburger Zeit) in Mexiko-Stadt. Sein Stallrivale Rosberg kann bei einem eigenen Sieg und höchstens einem zehnten Platz von Hamilton vorzeitig erstmals Weltmeister werden.

„Ich gehe das Rennen genauso an, wie ich auch die vergangenen Rennen angegangen bin. Vielleicht bin ich jetzt ein wenig gelassener, weil ich akzeptiert habe, dass es Dinge gibt, die außerhalb meiner Macht liegen“, erzählte Hamilton, der in dieser Saison immer wieder mit technischen Problemen an seinem Silberpfeil zu kämpfen hatte.

Hamilton: "Ich will gewinnen"

Sein Ziel für den Saisonendspurt ist klar. „Ich will einfach sicherstellen, dass ich diese Rennen gewinne“, versicherte Hamilton, der zuletzt in den USA nach fast drei Monaten wieder einen Grand Prix für sich entscheiden konnte.

Sollte Rosberg seinen Teamkollegen am Sonntag entthronen, wäre zum 13. Mal in der Historie die Titelentscheidung im drittletzten Grand Prix gefallen. Letztmals war das zu solch einem Zeitpunkt 2005 der Fall, als am Ende der Spanier Fernando Alonso mit Renault triumphieren konnte.

Nico Rosberg glaubt an den WM-Titel.
Nico Rosberg glaubt an den WM-Titel.
Foto: AFP

28 Mal fiel in der Königsklasse des Motorsports die Entscheidung in der Fahrer-WM erst im letzten Rennen, 14 Mal im vorletzten. Die Bestmarke für den frühesten Titelgewinn in 66 Saisons Formel-1-WM hält Rekordchampion Michael Schumacher. 2002 sicherte er sich im Ferrari schon im siebtletzten Grand Prix das Championat.

Rosberg: "Es fühlt sich richtig an"

Rosberg kümmern solche Statistiken nicht. „Ich will mich nur darauf konzentrieren, was ich beeinflussen kann. Ich will in Mexiko gewinnen“, beteuerte der Mercedes-Mann am Donnerstag. Er räumte auch ein, dass der erstmalige Triumph sein „Kindheitstraum“ sei. „Am wichtigsten für mich an diesem Wochenende ist aber, den Grand Prix zu gewinnen“, betonte der 31-Jährige. Seine Marschroute bleibe es, nur von Rennen zu Rennen zu schauen und dabei das Optimum erreichen zu wollen. „Es fühlt sich richtig an, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man beeinflussen kann“, sagte er.

Einen ersten Eindruck der Kräfteverhältnisse gibt es bereits am Freitag in den Freien Trainings (17 Uhr, 21 Uhr), das Qualifying findet am Samstag um 20 Uhr statt.


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