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"Wir sind eine Gruppe von Freunden"
Sport 11.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Fußball / Interview

"Wir sind eine Gruppe von Freunden"

Freut sich aufs Derby: Jakob Dallevedove (Fola Esch).
Fußball / Interview

"Wir sind eine Gruppe von Freunden"

Freut sich aufs Derby: Jakob Dallevedove (Fola Esch).
Foto: Ben Majerus
Sport 11.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Fußball / Interview

"Wir sind eine Gruppe von Freunden"

Seit 2010 spielt er für Fola Esch - und er kommt fast immer über die volle Distanz zum Einsatz: Jakob Dallevedove. Im LW-Interview spricht der "Dauerbrenner" über seine kurze Profikarriere, die Vorzüge von Fola Esch und die Spezialitäten des Luxemburger Fußballs.

(AW) - Jakob Dallevedove spielt seit 2010 für Fola Esch in der BGL Ligue. Der 27-jährige deutsche Ex-Profi im LW-Interview über seinen Weg von Trier nach Esch, das ewig junge Stadtderby gegen Jeunesse und die Besonderheiten des Luxemburger Fußballs.

Ist das Duell gegen Jeunesse eigentlich noch etwas Besonderes für Sie?

Auch nach den vielen Jahren ist es für mich noch ein ganz spezielles Spiel, wie übrigens für alle meine Teamkollegen, egal ob sie Luxemburger sind oder wie ich aus dem Ausland kommen. Jeder weiß, wie wichtig die Derbys für den Verein sind. Und jedes Stadtduell hat seinen ganz besonderen Reiz. Da gibt es auch keine Favoriten. Da spielen weder der Tabellenstand noch das bisherige Abschneiden in der Saison eine Rolle. Es wird sicher nicht einfach für uns.

Sie stehen seit Januar 2010 bei Fola unter Vertrag. Was schätzen Sie besonders an Ihrem Club?

Es hat sich stetig alles weiterentwickelt. Als ich damals zu Fola kam, waren die Vereinsstrukturen noch deutlich weniger professionell. Jahr für Jahr hat sich alles verbessert: Das Training, die Trainingsbedingungen und natürlich auch die Mannschaft. Die Qualität der Spieler ist höher geworden. Wir haben auch als Mannschaft zusammengefunden. Wir sind eine Gruppe von Freunden, die schon lange zusammenspielt. So haben wir einen tollen Teamgeist. Und wenn man dann Erfolg hat, ist der Zusammenhalt natürlich noch besser.

Und was gefällt Ihnen am hiesigen Fußball?

Am Anfang war vieles ungewohnt für mich. Aber die Luxemburger Liga ist in den vergangenen Jahren viel professioneller geworden, sie ist somit auch attraktiv für Spieler aus den Nachbarländern. Interessant ist es auch, weil man international spielen kann. Mit den Luxemburger Spitzenclubs hat man die Chance, in der Champions League oder der Europa League anzutreten. Natürlich spielt auch das Geld eine Rolle. Aber das gestiegene Niveau der Liga ist attraktiv. Ich finde nur, dass man noch mehr aus der Liga machen könnte, zum Beispiel durch Investitionen in die Stadien.

Das komplette Interview sowie die Vorschau auf den Spieltag der BGL Ligue lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Luxemburger Wort".


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