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"Wir haben Charakter gezeigt"
Anthony Moris und seine Teamkollegen kämpften sich gegen Litauen zurück ins Spiel.

"Wir haben Charakter gezeigt"

Foto: Ben Majerus
Anthony Moris und seine Teamkollegen kämpften sich gegen Litauen zurück ins Spiel.
Sport 23.03.2019

"Wir haben Charakter gezeigt"

Anthony Moris und die Luxemburger freuen sich über den Auftaktsieg in der EM-Qualifikation. Aber die FLF-Auswahl weiß, dass nun ein schweres Spiel auf die Mannschaft wartet.

(bob/DaH) - Im FLF-Lager ist die Freude groß. Am Freitagabend setzten sich die Luxemburger zum Auftakt der EM-Qualifikation im Stade Josy Barthel mit 2:1 gegen Litauen durch.

"Wir kamen sehr gut in die Partie und gerieten durch einen individuellen Fehler in Rückstand. Das kann passieren. Was mich stolz macht, ist die Reaktion, die wir anschließend gezeigt haben. Trotz des Rückstands haben wir weiter Fußball gespielt. Nachdem uns der Ausgleich noch vor der Pause gelang, gab uns der Nationaltrainer in der Halbzeit die Vorgabe, weiterhin offensiv zu spielen und zu versuchen, die Partie zu gewinnen", erklärte Kapitän Laurent Jans.


Gerson Rodrigues (Luxemburg - 6) - Christopher Martins (Luxemburg - 8) / Fussball Europameisterschaft 2020 Qualifikation, 1. Spieltag / 22.03.2019 / Luxemburg - Litauen / Stade Josy Barthel / Foto: Yann Hellers
Fußball: Luxemburg kämpft und siegt
Mit einem verdienten 2:1-Erfolg gegen Litauen startet die Luxemburger Fußballnationalelf in die EM-Qualifikation. Barreiro und Rodrigues drehten die Partie nach einem unglücklichen Rückstand.

"Der Erfolg ist verdient. Ich bin vor allem mit der Leistung zufrieden, abgesehen vom ersten Tor, das wir dem Gegner quasi schenkten. Das passiert aber, wenn man versucht, von hinten raus Fußball zu spielen. Früher waren wir glücklich, wenn wir hinten gut verteidigt haben, heute sind wir froh, wenn wir gut spielen", sagte Nationaltrainer Luc Holtz.

Nächstes Duell steht an

Auch Torhüter Anthony Moris lobte die Moral des Teams: "Wir haben Charakter gezeigt, indem wir den unglücklichen Rückstand gut weggesteckt und das Spiel noch gedreht haben."

Der Blick der Luxemburger richtet sich nun bereits nach vorne, denn am Montag (20.45 Uhr) trifft das Team im Stade Josy Barthel auf die Ukraine. "Uns erwartet ein ganz anderes Kaliber. Wir werden in der Defensive deutlich mehr gefordert sein. Den Erfolg gegen Litauen müssen wir genießen, gleichzeitig beginnt direkt die Vorbereitung auf das nächste Spiel", so Lars Gerson.



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