Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Wechsel in die deutsche Regionalliga: Deville: "Ich muss 30 Spiele pro Saison bestreiten"
Sport 03.07.2017

Wechsel in die deutsche Regionalliga: Deville: "Ich muss 30 Spiele pro Saison bestreiten"

Maurice Deville zusammen mit seinem neuen Trainer Gerd Dais.

Wechsel in die deutsche Regionalliga: Deville: "Ich muss 30 Spiele pro Saison bestreiten"

Maurice Deville zusammen mit seinem neuen Trainer Gerd Dais.
Foto: Waldhof Mannheim
Sport 03.07.2017

Wechsel in die deutsche Regionalliga: Deville: "Ich muss 30 Spiele pro Saison bestreiten"

Joe TURMES
Joe TURMES
Maurice Deville verlässt den 1. FC Kaiserslautern ein Jahr vor Vertragsende und schließt sich dem deutschen Viertligisten Waldhof Mannheim an. Dort hat der 24-Jährige einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

(jot) - Maurice Deville verlässt den 
1. FC Kaiserslautern ein Jahr vor Vertragsende und schließt sich dem deutschen Viertligisten Waldhof Mannheim an. Dort hat der 24-Jährige einen Zweijahresvertrag unterschrieben. "Ich möchte mich in der Mannschaft etablieren und dem Team bei hoffentlich viel Spielzeit auf dem Feld weiterhelfen", erklärte der Nationalstürmer.

Für Deville lief es in den vergangenen anderthalb Jahren nicht mehr nach Wunsch. In der vergangenen Saison stieg er mit dem FSV Frankfurt aus der dritten Liga ab. Er kam dort nur sehr sporadisch zum Einsatz. Im halben Jahr vor seiner Leihe zum FSV Frankfurt lief es alles andere als ideal beim Zweitligisten Kaiserslautern.

Er fand gegenüber dem "Luxemburger Wort" klare Worte: "In Kaiserslautern hat man mir klar gesagt, dass man nicht mehr mit mir plant. Ich musste deshalb zunächst meine Interessen klar im Blick haben. Nun wechsle ich zum Rivalen. Mein neuer Trainer (Gerd Dais) wollte mich unbedingt, dies war in Frankfurt nicht der Fall. Mannheim ist zuletzt zwei Mal in Folge in der Aufstiegsrelegation gescheitert, nun will der Club den Aufstieg schaffen. Ich hoffe, ich kann dabei helfen, bin ich doch bereits ein Mal mit Elversberg aufgestiegen."

"Es lag manchmal am Verein, am Trainer, aber auch an mir selbst"

Der 1,92 m große Stürmer hofft einfach nur noch auf bessere Zeiten: "Zuletzt lief es nicht mehr gut für mich. Dies lag manchmal am Verein, am Trainer, aber auch an mir selbst. Es ist nun wichtig, dass ich einfach mal wieder 30 Spiele in einer Saison bestreite."

Auch wenn er definitiv unter Zugzwang bei seinem neuen Club stehen wird, freut sich Deville auf die neue Herausforderung: "Mannheim ist ein echter Traditionsverein. Dort verfolgen regelmäßig 6 000 bis 7 000 Zuschauer die Heimspiele."


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Deville verlängert in Mannheim
Maurice Deville hat seinen auslaufenden Vertrag bei Waldhof Mannheim bis 2020 verlängert. Der Nationalspieler ist derzeit in herausragender Form.