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Was ist in Belfast möglich?
Nationaltrainer Luc Holtz vertraut auf den gleichen Kader wie gegen Portugal.

Was ist in Belfast möglich?

Foto: Fernand Konnen
Nationaltrainer Luc Holtz vertraut auf den gleichen Kader wie gegen Portugal.
Sport 10.09.2012

Was ist in Belfast möglich?

Die großartige Leistung der Luxemburger Fußball-Nationalmannschaft vom vergangenen Freitag gegen Portugal ist noch vielerorts Thema Nummer eins, doch die Spieler von Nationaltrainer Luc Holtz blicken bereits nach vorne. Denn am Dienstag steigt in Nordirland schon die zweite Begegnung im Rahmen der Qualifikation zur WM 2014.

Von Laurent Schüssler aus Belfast

Die großartige Leistung der Luxemburger Fußball-Nationalmannschaft vom vergangenen Freitag gegen Portugal (1:2-Niederlage) ist noch vielerorts Diskussionsthema Nummer eins, doch die Spieler von Nationaltrainer Luc Holtz blicken bereits nach vorne. Denn am Dienstag steigt in Nordirland schon die zweite Begegnung im Rahmen der Qualifikation zur WM 2014.

Der nordirische Nationaltrainer Michael O'Neill gibt sich dabei siegessicher. “Sicherlich hat Luxemburg gegen Portugal gut gespielt. Aber auch wir können trotz der 0:2-Niederlage stolz auf die Begegnung in Russland zurückblicken. Am Dienstag wird sich ein ganz anderes Spiel entwickeln, in dem Nordirland anders als am vergangenen Freitag mutig nach vorne spielen wird. Daher bin ich von einem Sieg unserer Farben überzeugt.”

Luxemburg vom Papier her favorisiert

Mutige Worte, spricht die Weltrangliste doch eine andere Sprache. Für einmal ist Luxemburg vom Papier her favorisiert: Die FLF-Auswahl steht als Nummer 106 der Welt 23 Ränge vor Nordirland. Doch wird dieser theoretische Vorteil sich auch auch dem Fußballfeld widerspiegeln? War Luxemburg unter Guy Hellers noch in der Fremde erfolgreicher als zuhause (u. a. Siege in Weißrussland und der Schweiz), so hat sich dies unter Holtz geändert. Die drei letzten Erfolge – gegen die Slowakei, Albanien und Mazedonien – gelangen alle vor heimischem Publikum.

Die Begegnung wird am Dienstag um 20.45 Uhr Luxemburger Zeit (19.45 Uhr in Belfast) angepfiffen. Dabei müssen sich die Luxemburger Spieler, die am Sonntagvormittag in Nordirland mit einem Charterflug aus Luxemburg kommend gelandet sind, an wesentlich kühlere Temperaturen als im Großherzogtum gewöhnen. Für Dienstag ist während des Tages ein Maximum von nur zwölf Grad vorhergesagt! Holtz vertraut im Übrigen auf den gleichen Kader wie gegen Portugal. Wie bereits gegen die Lusitanier fehlen erneut die beiden verletzten René Peters und Charles Leweck.


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