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Was der Regenbogen-Flitzer mit Fola zu tun hat
Sport 29.11.2022
Fußball

Was der Regenbogen-Flitzer mit Fola zu tun hat

Mario Ferri lief beim Gruppenspiel zwischen Portugal und Uruguay über den Platz.
Fußball

Was der Regenbogen-Flitzer mit Fola zu tun hat

Mario Ferri lief beim Gruppenspiel zwischen Portugal und Uruguay über den Platz.
Foto: dpa
Sport 29.11.2022
Fußball

Was der Regenbogen-Flitzer mit Fola zu tun hat

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Mario Ferri sorgte am Montagabend bei der WM als Flitzer für Aufsehen. Nach Luxemburg kam er in diesem Jahr mit einer anderen Mission.

Seit Montagabend ist Mario Ferri weltberühmt. Beim WM-Spiel zwischen Portugal und Uruguay lief der Italiener mit einer Regenbogenfahne in der Hand sowie politischen Botschaften auf dem T-Shirt über den Rasen. „Save Ukraine“ und „Respect for Iranian Women“ forderte Ferri.

Nach kurzem Arrest ist er seit Dienstag wieder auf freiem Fuß. „Ich danke allen für die Botschaften, die mich aus der ganzen Welt, dem Iran und der Ukraine erreicht haben“, schrieb er bei Instagram.

Zudem erklärte Ferri seine Beweggründe. „Die Welt muss sich verändern. Mit starken Gesten, die von Herzen kommen, können wir das tun. Die Regeln zu brechen, wenn du es für einen guten Zweck tust, ist nie ein Verbrechen.“

Da es sich nicht um Ferris erste politische Aktion handelt, ist er in seiner Heimat schon länger bekannt, aufmerksamen luxemburgischen Fußballfans könnte er im Sommer ebenfalls aufgefallen sein.

Ferri spielte bis August für Tre Fiori. Der Verein aus San Marino traf in der Conference-League-Qualifikation auf Fola. Nach dem überraschenden 1:0-Hinspielsieg setzte sich der Underdog im Rückspiel zu Hause sogar mit 3:1 durch. Im zweiten Duell wurde der 35-Jährige kurz vor Schluss eingewechselt. „Das war ein Traum“, schrieb er danach auf Instagram.

Mittlerweile spielt Ferri für den unterklassigen italienischen Club ASD Castel di Sangro. Und auch als Flitzer möchte er die große Bühne wohl nicht mehr betreten. „Das war mein letzter Lauf“, meint er. 

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