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Warum die E-Sport-Szene so schnell wächst
Sport 2 Min. 03.02.2021 Aus unserem online-Archiv

Warum die E-Sport-Szene so schnell wächst

Damit der E-Sport in Luxemburg vorankommt, müssen vor allem die Eltern der jungen Spieler informiert werden.

Warum die E-Sport-Szene so schnell wächst

Damit der E-Sport in Luxemburg vorankommt, müssen vor allem die Eltern der jungen Spieler informiert werden.
Foto: Shutterstock
Sport 2 Min. 03.02.2021 Aus unserem online-Archiv

Warum die E-Sport-Szene so schnell wächst

Jan MORAWSKI
Jan MORAWSKI
Immer mehr E-Sport-Organisationen in Luxemburg sorgen für einen kräftigen Schub. Das Team Game Changer ist eine davon.

Der Kampf um Anerkennung läuft bereits seit Mitte 2020. Doch dass der luxemburgische E-Sport-Verband LESF Schritt für Schritt vorankommt, belegt dieser Tage vor allem eine Zahl. „Es gibt im Land bald acht E-Sport-Organisationen unter dem Dach der LESF“, verrät Vorstandsmitglied Kevin Hoffmann.

Eine davon ist das Team Game Changer, das im Sommer 2020 gegründet wurde. „Mittlerweile gibt es in der der Luxemburger E-Sport-Szene schon gute Konkurrenz“, sagt Gründungsmitglied Yann Miller. „Das hilft dem E-Sport im Land auf ein neues Level.“

Der Anreiz, eine eigene Organisation zu gründen und somit talentierte Spieler zu unterstützen , war für Miller und seine Kollegen – wie so oft – die eigene Leidenschaft. „Ich spiele schon viele Jahre und kenne viele Leute aus der Szene. Wir wollten etwas tun, damit sie immer größer wird.“ Dass Miller erst 17 Jahre alt ist, ist im Gamingbereich nichts Besonderes.

Yann Miller wünscht sich mehr Turniere in Luxemburg.
Yann Miller wünscht sich mehr Turniere in Luxemburg.
Foto: Privat

„Die Jugend interessiert das Thema am meisten“, erläutert Hoffmann. Es sind vor allem die jungen Leute, die damit aufwachsen, die darüber nachdenken, selbst aktiv zu werden“, sagt Hoffmann, der die 30 Jahre bereits überschritten hat. Aufgabe des Verbandes ist es, die vielen neuen Organisationen zu unterstützen.

„Als ich jünger war, gab es hierzulande noch keine E-Sport-Organisationen. Es war schwierig, Leute zu finden, mit denen man trainieren konnte“, verrät das LESF-Vorstandsmitglied. „Mittlerweile gibt es da viel mehr Struktur.“

Was nun noch fehlt, sind die Turniere. Während gemeinsam mit dem Fußballverband FLF die Orange eLeague in FIFA 21 in den Startlöchern steht und in diesem Jahr die zweite Ausgabe der Post eSports League stattfinden soll, werden andere Spieletitel noch nicht ausreichend angeboten – wie beispielsweise Fortnite.


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Doch der moderne und bunte Ego-Shooter, der vor allem sehr junge Spieler in seinen Bann zieht, ist ein gutes Beispiel für den Drahtseilakt, den die Szene bewältigen muss. „Wir müssen nicht nur die Spieler mitnehmen, sondern vor allem auch die Eltern. Und ihnen zeigen, dass es im E-Sport um mehr geht als nur ums Zocken“, sagt Hoffmann.

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