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Wahnsinn in St. Petersburg
Sport 17.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Wahnsinn in St. Petersburg

Artem Dzyuba (M.) und Co. begeisterten ihre Fans.

Wahnsinn in St. Petersburg

Artem Dzyuba (M.) und Co. begeisterten ihre Fans.
Foto: Twitter/Zenit
Sport 17.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Wahnsinn in St. Petersburg

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Zenit St. Petersburg hat sich gegen Dinamo Minsk trotz 0:4-Hinspielniederlage und Unterzahl für die nächste Runde der Europa-League-Qualifikation qualifiziert. Im Rückspiel vor eigenem Publikum gab es ein sensationelles 8:1 nach Verlängerung.

Erinnern Sie sich noch an den sensationellen 6:1-Erfolg des FC Barcelona gegen Paris SG, der es den Katalanen vor anderthalb Jahren erlaubte, trotz 0:4-Niederlage im Hinspiel, ins Viertelfinale der Champions League einzuziehen? Ähnliches ist am Donnerstag auch Zenit St. Petersburg gelungen.

Die Russen siegten im Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League mit 8:1 nach Verlängerung gegen Dinamo Minsk, dabei hatte der Favorit vergangene Woche in Weißrussland noch mit 0:4 verloren. Das Ausscheiden war praktisch besiegelt. Doch im Fußball ist bekanntlich alles möglich.

Der Verlauf des Rückspiels war kurios: Lange Zeit hatte nichts auf das spektakuläre Endergebnis hingedeutet. Zenit ging zwar Mitte der ersten Halbzeit durch Paredes in Führung (22.'), tat sich aber lange Zeit schwer, nachzulegen. Erst mit dem 2:0 durch einen sehenswerten Freistoß von Noboa (66.') nährten sich Hoffnungen bei den Russen, die aber sogleich einen Dämpfer erhielten: Torschütze Paredes flog wegen einer Unbeherrschtheit mit Gelb-Rot vom Platz (72.').

Nun nahm das Spektakel Fahrt auf: Kaum in Unterzahl, drehte die Zenit-Offensive mächtig auf. Der russische Nationalspieler Dzyuba beschäftigte alleine die ganze Dinamo-Abwehr und hatte zahlreiche Chancen. Mit einem Doppelpack (75.', 78.') brachte er sein Team in die Verlängerung.

Es folgte der nächste Rückschlag für Zenit: Minsk verkürzte durch Yahaya auf 1:4 (99.') und brachte sich damit zurück auf Play-off-Kurs. Vor Beginn der letzten 15 Minuten brauchte Zenit in Unterzahl noch zwei Tore zum Weiterkommen - sie trafen gar noch vier Mal! Driussi (109.') und erneut Dzyuba per Foulelfmeter (115.') sorgten für Ekstase auf den Zuschauerrängen, Mak stellte mit einem Doppelpack in der Nachspielzeit sogar noch auf 8:n



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