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Velodrom in Mondorf: Die Planungen beginnen endlich
Sport 09.11.2017

Velodrom in Mondorf: Die Planungen beginnen endlich

So sollte das geplante Velodrom in Cessingen aussehen.

Velodrom in Mondorf: Die Planungen beginnen endlich

So sollte das geplante Velodrom in Cessingen aussehen.
Grafik: LW-Archiv
Sport 09.11.2017

Velodrom in Mondorf: Die Planungen beginnen endlich

Es kommt endlich Bewegung in das Dossier Velodrom. In den kommenden Wochen soll ein Architektur-Wettbewerb ausgearbeitet werden.

(dat/jg) - Dass das Velodrom nach Mondorf kommt, ist keine Neuigkeit. Nun scheinen sich jedoch die Planungen zu konkretisieren. Am Donnerstag bestätigte Sportminister Romain Schneider bei der Gala zum 100. Geburtstag des nationalen Radsportverbandes FSCL im hauptstädtischen Conservatoire, dass in den kommenden Wochen ein Architekten-Wettbewerb ausgearbeitet werden soll.

In Mondorf wird das "Munnerefer Lycée" gebaut und hier soll dann auch das lang ersehnte Velodrom, das bereits im achten Fünfjahresplan der Sportinfrastrukturen 2003 budgetiert war, in die Sportanlagen integriert werden. Das Projekt der Sportanlagen und des Velodroms soll früher angegangen werden und 2020 fertig sein, das "Munnerefer Lycée" später.

Das Sportsministerium übernimmt aufgrund des nationalen Charakters der Infrastruktur 70 Prozent der Kosten. Die restlichen Sportanlagen werden mit 50 Prozent subventioniert.

Jahrelang war der Standort Cessingen im Gespräch. Mitte September 2017 hatte Minister Schneider den elften Fünfjahresplan vorgestellt. Zum Velodrom hatte es vor fast zwei Monaten geheißen, es hätte "mehrere Treffen der Akteure gegeben". Außerdem hätten noch mehrere Grundstücke gefehlt und es müsste noch festgelegt werden, wer der Bauherr ist. Damals waren erste Pläne bis Ende 2017 angekündigt worden.

FSCL-Präsident Camille Dahm hatte Mitte März 2017 im "Luxemburger Wort" gesagt, dass "das Lyzeum in Mondorf frühestens in drei, wohl eher in fünf Jahren gebaut  wird. Und außerdem würde man "hingehalten und für dumm verkauft werden".


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Camille Dahm ist seit einem Jahr der Präsident des Luxemburger Radsportverbands. Den Vorsitzenden ärgert vor allen Dingen die Tatsache, dass sich in Sachen Velodrom immer noch nichts tut. Dahm nimmt kein Blatt vor den Mund: „Lieber morgen ein Velodrom irgendwo im Land, als in fünf Jahren in Mondorf."
FSCL-Präsident Camille Dahm hofft weiterhin auf den Bau eines Velodroms.
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