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"Unterschied auf mentaler Ebene"
Sport 2 Min. 25.03.2016 Aus unserem online-Archiv
Nach dem Länderspiel gegen Bosnien-Herzegowina

"Unterschied auf mentaler Ebene"

Lars Gerson und die Luxemburger mussten sich geschlagen geben.
Nach dem Länderspiel gegen Bosnien-Herzegowina

"Unterschied auf mentaler Ebene"

Lars Gerson und die Luxemburger mussten sich geschlagen geben.
Foto: Fabrizio Munisso
Sport 2 Min. 25.03.2016 Aus unserem online-Archiv
Nach dem Länderspiel gegen Bosnien-Herzegowina

"Unterschied auf mentaler Ebene"

Bob HEMMEN
Bob HEMMEN
Trotz der über weite Strecken guten Leistung waren die Luxemburger Fußballer nach der Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina unzufrieden. Joachim forderte Konzentration.

(bob/DaH) - Nach der 0:3-Niederlage waren Nationaltrainer Luc Holtz und seine Schützlinge trotz der über weite Strecken ordentlichen Leistung enttäuscht. "Wir haben guten Fußball gespielt. Dann schliefen wir bei zwei Standardsituationen. Wenn man nicht über 90' konzentriert ist, passiert das. Wir haben eigentlich eine gute Leistung gezeigt“, resümierte Angreifer Joachim die Partie. Auch Holtz sah „gute 50 Minuten“ seines Teams. Dass sich die Gastgeber letztlich dennoch geschlagen geben mussten, erklärt sich der Coach wie folgt: „Im zweiten Durchgang haben wir etwas den Faden verloren. Da die Beine müde wurden, schlichen sich leichtfertige Fehler ein. Im Umschaltverhalten haben wir nicht aufgepasst, dies wurde bestraft“, so Holtz.

FLF-Präsident Paul Philipp:

Auch Mittelfeldspieler Philipps fand nach der Begegnung kritische Worte: „Wir haben aus dem Spiel heraus 70 Minuten sehr gut verteidigt und waren nahezu auf Augenhöhe. Innerhalb von zwei Minuten brachten wir uns dann um den Lohn unserer Arbeit, als wir zwei Mal auf identische Art und Weise schliefen. So was darf einfach nicht passieren. Es kann nicht sein, dass der Gegner zwei Mal einen Freistoß schnell ausführt und wir dann binnen 120'' zurückliegen. Wenn man dem Gegner zuvor über 70 Minuten große Probleme bereitet hat, tut es am Ende umso mehr weh 0:3 zu verlieren."

Gerson lobt Dzeko

In der Tat hätte Luxemburg durchaus in Führung gehen können, dass in der wichtigen Phase nicht aufgepasst wurde, ärgerte auch Gerson: „Wie waren richtig gut im Spiel – bis zum 0:1. Dies entsprang einem richtig dummen Fehler. Der Unterschied zwischen uns und dem Gegner war heute weniger fußballerischer denn mentaler Art. Bosnien-Herzegowina war in den entscheidenden Szenen gedanklich einfach schneller und wacher. Das 0:1 entsprang einem dummen individuellen Fehler unsererseits und war sicher entscheidend. Dass das 0:2 keine 3' später nahezu demselben Fehler unsererseits entsprang, macht das Ganze umso schlimmer. Als Bosnien-Herzegowina in der Halbzeit Dzeko brachte, machte der Gegner schon deutlich mehr Druck. Doch trotzdem stand unsere Abwehr. Daher ist es umso bitterer wie wir auf die Verliererstraße gerieten.“

Pjanic glücklich

Rückkehrer und Torschütze Pjanic freute sich über den Sieg und lobte Talent Vincent Thill: „Es ist immer toll für sein Land zu spielen. Heute war es für mich jedoch natürlich umso spezieller, da wir in Luxemburg spielten. Es waren viele Freunde von mir im Stadion, was für mich natürlich eine einmalige Sache war. Vincent Thill hat sehr gute Anlagen und alles, was es braucht, um ein sehr guter Fußballer zu werden. Doch man sollte ihm die nötige Zeit geben, um sich in Ruhe weiterzuentwickeln. Wenn er weiter hart an sich arbeitet, hat er die besten Voraussetzungen, um eine gute Karriere hinzulegen."


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