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Union Berlin ärgert die Bayern, Stuttgart blamiert den BVB
Sport 2 Min. 12.12.2020

Union Berlin ärgert die Bayern, Stuttgart blamiert den BVB

Serge Gnabry (r.) und die Bayern gehen gegen Union Berlin um Cedric Teuchert nicht als Sieger vom Platz.

Union Berlin ärgert die Bayern, Stuttgart blamiert den BVB

Serge Gnabry (r.) und die Bayern gehen gegen Union Berlin um Cedric Teuchert nicht als Sieger vom Platz.
Foto: dpa
Sport 2 Min. 12.12.2020

Union Berlin ärgert die Bayern, Stuttgart blamiert den BVB

Der FC Bayern muss sich bei Union Berlin mit einem Punkt begnügen. Borussia Dortmund kassiert gegen Aufsteiger Stuttgart eine deutliche Niederlage.

(sid/dpa) - Dank Weltfußballer-Kandidat Lewandowski hat Rekordmeister Bayern München eine böse Überraschung im vorweihnachtlichen Bundesliga-Endspurt verhindert. Beim leidenschaftlich kämpfenden Underdog Union Berlin holte der Triplé-Sieger nach einem 0:1-Rückstand noch ein 1:1. Trotz des dritten Unentschiedens aus den vergangenen vier Ligaspielen bleiben die Münchner vorerst Spitzenreiter vor dem punktgleichen Tabellenzweiten Leipzig (beide 24 Zähler).

Lewandowski (67.') sicherte dem haushohen Favoriten in der Hauptstadt mit seinem 13. Saisontreffer einen Punkt. Vorher hatte Union-Mittelfeldspieler Prömel (4.') den Bayern den schon 17. Gegentreffer in der elften Bundesliga-Partie eingeschenkt.

Dortmund hatte zuvor ein Heimdebakel gegen Stuttgart erlebt. Der BVB unterlag am Samstag dem VfB mit 1:5 und hat nach drei sieglosen Ligaspielen in Serie schon fünf Punkte Rückstand auf Bayern und Leipzig. Die Sachsen setzten sich ungefährdet mit 2:0 gegen Bremen durch.

Stuttgarts Philipp Förster (r.) und Silas Wamangituka dürfen gegen Dortmund insgesamt fünf Tore bejubeln.
Stuttgarts Philipp Förster (r.) und Silas Wamangituka dürfen gegen Dortmund insgesamt fünf Tore bejubeln.
Foto: dpa

Mönchengladbach verpasste es am elften Spieltag, näher an die Spitzengruppe heranzurücken. Die Gladbacher trennten sich 1:1 von Hertha BSC und bleiben Siebter. Im Tabellenkeller gelangen dem 1. FC Köln mit einem 1:0 in Mainz und dem SC Freiburg, der Bielefeld 2:0 bezwang, wichtige Siege.

Der BVB geriet nach einer schwachen Anfangsphase völlig verdient durch einen Foulelfmeter-Treffer von Wamangituka (27.') in Rückstand. Reyna traf mit dem Außenrist sehenswert zum 1:1 (39.'), ehe erneut Wamangituka (53.'), Förster (60.'), Coulibaly (63.') und Gonzalez (90.+1.') die defensive Schlampigkeit der Borussia bestraften.

Ohne den verletzten Haaland war der Revierclub auch offensiv viel zu harmlos und holte damit aus den vergangenen drei Bundesliga-Partien nur einen Punkt.

Ebenfalls durch einen Foulelfmeter ging Leipzig gegen Bremen in Führung. Sabitzer verwandelte sicher (26.'), Olmo legte noch vor der Pause für die Gastgeber nach (41.'). Die Sachsen sind in der Liga damit seit Ende Oktober unbesiegt. Bremen dagegen kassierte die dritte Niederlage in Serie und droht in der Tabelle abzurutschen.

Leipzigs Dani Olmo trifft gegen Bremen um Theodor Gebre Selassie (l.) und Marco Friedl zum 2:0.
Leipzigs Dani Olmo trifft gegen Bremen um Theodor Gebre Selassie (l.) und Marco Friedl zum 2:0.
Foto: dpa

Die Gladbacher rotierten drei Tage nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League auf gleich sechs Positionen und kamen zu Hause gegen die Hertha nicht über ein Remis hinaus. Der Berliner Neuzugang Guendouzi brachte die Gäste mit seinem ersten Bundesliga-Treffer (47.') in Führung, Embolo glich aus (70.').

In der Abstiegszone bleiben Leandro Barreiro, der am Samstag nicht zum Einsatz kam, und seine Mainzer Teamkollegen auf Platz 17. Auch Bielefeld ist als 16. in akuter Not. Rexhbecaj entschied die Partie in Mainz zugunsten der Kölner (55.'). In Freiburg trafen Grifo (79.', Foulelfmeter) und Jeong (90.+2.').

Am Freitag hatte Wolfsburg mit 2:1 gegen Frankfurt gewonnen. Dost brachte die Gäste nach 63 Minuten per Foulelfmeter in Führung, doch Weghorst (76.', Handelfmeter, 88.') drehte das Spiel.

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