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Ukraine stellt FLF-Auswahl auf den Prüfstand
Sport 2 Min. 25.03.2019

Ukraine stellt FLF-Auswahl auf den Prüfstand

Dirk Carlson und seine Teamkollegen müssen sich auf eine schwere Aufgabe vorbereiten.

Ukraine stellt FLF-Auswahl auf den Prüfstand

Dirk Carlson und seine Teamkollegen müssen sich auf eine schwere Aufgabe vorbereiten.
Foto: Ben Majerus
Sport 2 Min. 25.03.2019

Ukraine stellt FLF-Auswahl auf den Prüfstand

Laurent SCHÜSSLER
Laurent SCHÜSSLER
Am Montag kommt es zum zweiten Spiel im Rahmen der EM-Qualifikation. Die FLF-Auswahl empfängt die Ukraine. Eine weitaus schwierigere Aufgabe als noch gegen Litauen.

Portugal, die Ukraine und Serbien kämpfen in der Gruppe B voraussichtlich um die beiden ersten Plätze, die zur Qualifikation für die EM-Endrunde 2020 berechtigen. Litauen und Luxemburg streiten sich - zumindest in der Theorie - nur um den vorletzten Gruppenplatz. Die FLF-Auswahl hat den ersten Teil der Pflicht - gegen den direkten Konkurrenten punkten - erfolgreich umgesetzt. Nun folgt aber der erste Durchgang einer sechsteiligen Kür gegen die Gruppenfavoriten, die es in sich hat.

Die Ukraine ist in keiner Hinsicht mit Litauen vergleichbar. Das beweist alleine ein Blick auf die Weltrangliste, in der die Ukraine als 30. mehr als 100 Plätze vor der Elf aus dem Baltikum klassiert ist. Auch das torlose Unentschieden am vergangenen Freitag in Portugal gegen den vermeintlichen Gruppenfavoriten unterstreicht, dass es sich um kein Fallobst handelt. Der ehemalige Weltklassespieler Andriy Shevchenko beginnt, sich auch als Trainer einen Namen zu machen. Schnell und flach nach vorne spielend, mit zwei Außenverteidigern, die weit nach vorne stoßen, so beschreibt Nationaltrainer Luc Holtz den Stil des Gegners.

Der Ukraine gelang in Portugal ein Achtungserfolg.
Der Ukraine gelang in Portugal ein Achtungserfolg.
Foto: AFP

Luxemburg hat keine allzu guten Erinnerungen an die bisherigen Aufeinandertreffen mit der Ukraine. Bisher gab es deren erst drei, und alle gingen mit 0:3 verloren. Rekord-Nationalspieler Mario Mutsch, der bei diesen Spielen auf dem Platz stand, will aber keine Vergleiche ziehen. "Wir verfügen aktuell über eine weitaus bessere Mannschaft als damals."

Holtz kann bis auf die verletzten Philipps und Joachim auf seine besten Spieler zurückgreifen. Es gilt, die optimale Mischung für das zweite Heimspiel innerhalb von 72 Stunden zu finden. Der physische Zustand sei ebenso wichtig wie die individuellen Stärken der einzelnen Spieler. "Es wird eine schwierige Entscheidung, da die gesamte Mannschaft am vergangenen Freitag zu gefallen wusste", so der Verbandscoach. Er wisse allerdings um die Stärke seiner Ersatzbank und wolle die beste Lösung treffen.

Gegen die Ukraine stehen Christopher Martins und Co. vor einer schweren Aufgabe.
Gegen die Ukraine stehen Christopher Martins und Co. vor einer schweren Aufgabe.
Foto: Ben Majerus

Das Kräfteverhältnis wird ein anderes sein als noch am Freitag: die Ukraine wird das Gros des Spielgeschehens bestimmen. Für die FLF-Auswahl gilt es in der Defensive konzentriert zu stehen und dann durch ein schnelles Umschaltspiel die Gefahr vor das ukrainische Tor zu tragen. Und dass dies aktuell eine Stärke der Luxemburger Nationalelf ist, beweisen die beiden Tore, die bei der Generalprobe gegen den belgischen Zweitligisten Union St. Gilloise fielen.

Die voraussichtliche Luxemburger Aufstellung: Moris; Jans, Chanot, Gerson, Carlson; Barreiro, C. Martins; Bensi, O. Thill, Rodrigues; Turpel

Anpfiff ist um Montag um 20.45 Uhr im hauptstädtischen Stade Josy Barthel. Karten gibt es noch an der Abendkasse, die zwei Stunden vorher öffnet. Es sind noch Tickets für alle Plätze erhältlich mit Ausnahme der gedeckten Haupttribüne. 

Für all jene, die das Spiel nicht vor Ort verfolgen können, berichtet das “Luxemburger Wort” ab 20.15 Uhr mit einem Liveticker vom Geschehen aus dem Stadion.


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Foto: Ben Majerus
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