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TV-Übertragung in Deutschland: Champions League nur noch im Pay-TV
Sport 13.06.2017

TV-Übertragung in Deutschland: Champions League nur noch im Pay-TV

Der Kampf um den begehrten Champions-League-Pokal läuft bald nicht mehr im deutschen Free-TV.

TV-Übertragung in Deutschland: Champions League nur noch im Pay-TV

Der Kampf um den begehrten Champions-League-Pokal läuft bald nicht mehr im deutschen Free-TV.
Foto: AFP
Sport 13.06.2017

TV-Übertragung in Deutschland: Champions League nur noch im Pay-TV

Joe GEIMER
Joe GEIMER
Die Spiele der Champions League werden ab der Saison 2018/2019 nur noch im Pay-TV zu sehen sein. Die UEFA vergab die Übertragungsrechte bis 2020/2021 an Sky und die Streamingplattform DAZN - das ZDF ging leer aus.

(dpa/sid) - Die Champions League wird in Deutschland von 2018 an nur noch im Bezahlfernsehen zu sehen sein. Sky sicherte sich die Medienrechte am wichtigsten Clubwettbewerb des europäischen Fußballs. Das von der UEFA erworbene Paket gilt für alle Verbreitungswege bis zum Jahr 2021. Sky arbeitet mit dem Streaming-Anbieter DAZN zusammen, der Sub-Lizenzen für das Internet erhält. Über den Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben.

Für die Fans ist das eine Umstellung. „Zum ersten Mal in der Geschichte der UEFA Champions League in Deutschland und Österreich werden ab der Saison 2018/19 bis einschließlich 2020/21 alle Spiele der Königsklasse exklusiv im Pay-TV oder als Streaming-Angebot ausgestrahlt“, hieß es einer Mitteilung.

Das ZDF ist in dem Bieterverfahren leer ausgegangen. Der öffentlich-rechtliche Sender darf nur noch in der kommenden Saison 18 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.

Offen ist, welche Spiele der Champions League Sky und welche Partien das zur Perform Group zählenden Portal DAZN zeigt. „Rechtzeitig vor Beginn der neuen Rechteperiode werden alle weiteren Einzelheiten zu dieser Vereinbarung bekanntgeben“, hieß es.

Auch in England hatte sich die UEFA für die All-Pay-Variante entschieden. Für die Rekordsumme von angeblich 1,37 Milliarden Euro erhielt BT Sports den Zuschlag für die Königsklasse. In Frankreich hatte sich der Konzern SFR die Rechte gesichert. Mit einem Angebot von 350 Millionen Euro jährlich überbot SFR die Konkurrenten und bisherigen Rechteinhaber Canal Plus und beIN Sports deutlich.


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