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Triathlet Dirk Bockel hört auf
Sport 13 06.01.2017 Aus unserem online-Archiv
Mit 40 Jahren

Triathlet Dirk Bockel hört auf

"2017 bin ich kein Profiathlet mehr": Der Rücktritt fiel Dirk Bockel nicht leicht.
Mit 40 Jahren

Triathlet Dirk Bockel hört auf

"2017 bin ich kein Profiathlet mehr": Der Rücktritt fiel Dirk Bockel nicht leicht.
Foto: Chris Karaba
Sport 13 06.01.2017 Aus unserem online-Archiv
Mit 40 Jahren

Triathlet Dirk Bockel hört auf

Luxemburgs Sportler des Jahres 2013 beendet seine Karriere. Das gab der 40-Jährige am Freitag bei einer Pressekonferenz bekannt.

(jan/SH) - Seit Mitte 2015 hatte Dirk Bockel immer wieder mit Fußproblemen zu kämpfen. 2016 musste er sich einer Operation unterziehen, bei der drei Knochen gekürzt wurden. Acht Monate später zwangen eben gerade diese Beschwerden den mittlerweile 40-Jährigen in die Knie. Triathlet Dirk Bockel verkündete am Freitag das Ende seiner Laufbahn als Profisportler. "Das Schwimmen ist kein Problem, das Radfahren geht auch. Aber was das Laufen angeht, so kann ich nur zwei Mal in der Woche joggen. Richtiges Lauftraining ist nicht möglich."

Es ist das Ende einer großartigen Ära. Der Deutsche, der seit 2006 für das Großherzogtum startet und auch die luxemburgische Staatsbürgerschaft besitzt, nahm 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teil. Ein Jahr später wechselte er zur Langdistanz und wurde 2009 in Prag Vize-Europameister über diese Distanz. "Ich bin zufrieden mit meiner Karriere", so Bockel, auch wenn er sich einen besseren Abschluss gewünscht hätte.

Ein Buch und eine Zukunft in Luxemburg

2012 gewann Luxemburgs Sportler des Jahres 2013 in Regensburg seinen ersten Ironman und siegte ein Jahr später in einer Zeit unter acht Stunden bei der Challenge Roth - erneut über die Langdistanz. Zudem gewann er zwei Mal bei einer Langdistanzweltmeisterschaft die Bronzemedaille. "Alle Erfolge waren die eines Teams", erklärte er und bedankte sich bei den Verantwortlichen des COSL und der Elitesportsektion der Armee.

Einzig einen Traum konnte sich Bockel nicht erfüllen: den einer Medaille bei der Ironman-WM auf Hawaii. Dennoch kann er auf vier Top-Ten-Platzierungen in Kona zurückblicken. 2011 schrammte er als Vierter nur knapp am Podium vorbei.

Nun will sich Bockel erst einmal Zeit nehmen, um über sein Karriereende hinwegzukommen und sein Buch fertig zu schreiben. Wie genau seine berufliche Karriere aussehen soll, weiß er noch nicht. Fest steht jedoch, dass er mit dem Sport und Luxemburg verbunden bleiben will.



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